Category Archive : Krypto News

Chinesische Gruppen machen Telegram zum Darknet für Krypto-Betrug

Chinesischsprachige Netzwerke, die auf Telegram aktiv sind, sind zu einem wichtigen Teil der größten illegalen Krypto-Ökonomie der Welt geworden.

Diese Gruppen haben das Darknet überholt. Sie verbinden Betrug, von KI gesteuerte Täuschung und Geldwäsche zu einem großen System.

Telegram-Märkte überflügeln legendäre Dark-Web-Giganten

Das Ausmaß ist bisher einmalig. Nach Daten von Elliptic hat Huione Guarantee, später als Haowang Guarantee bekannt, zwischen 2021 und 2025 rund 27 Mrd. USD abgewickelt.

Dieser Wert ist höher als bei allen bedeutenden Darknet-Märkten zuvor.

Nachdem Telegram Huione im Mai gesperrt hatte, sind die Aktivitäten weitergezogen. Heute gibt es zwei führende Märkte:

  • Tudou Guarantee: etwa 1,1 Mrd. USD pro Monat
  • Xinbi Guarantee: etwa 850 Mio. USD pro Monat

Das gemeinsame monatliche Volumen ist heute größer als das, was AlphaBay in seinem ganzen Bestehen bewegt hat.

Warum Telegram das Dark Web verdrängt hat

Telegram bietet offene Kanäle, Treuhand-Systeme und sofortige, weltweite Reichweite. Nutzer brauchen keinen Tor-Browser oder besondere Technik-Kenntnisse.

Die Märkte übernehmen bekannte Merkmale vom Darknet:

  • Bewertungssysteme für Händler
  • Treuhand und Schlichtung bei Streitfällen
  • Zahlungen mit Stablecoins
  • Schnelles Umbenennen bei Sperren

Man kann sagen: Telegram ist zu einem „Darknet ohne Hürden“ geworden.

Krypto-Betrug: So befeuern Scam-Märkte die globale Betrugsindustrie

Auf diesen Märkten werden keine Drogen oder Waffen in großem Stil angeboten. Sie verkaufen aber Betrugs-Infrastruktur.

Die Hauptkunden sind Betrüger aus der Pig-Butchering-Betrugsbranche. Solche langfristigen Liebes- und Investment-Betrügereien sorgen allein in den USA laut Behörden für rund 10 Mrd. USD Schaden pro Jahr.

Viele der Betriebe sind in Südostasien. Dort arbeiten oft Menschen, die gegen ihren Willen in sogenannten Scam-Camps festgehalten werden.

Telegram-Märkte bieten unter anderem:

  • Geldwäsche-Dienste
  • Falsche Investitions-Plattformen
  • Gestohlene Identitäten
  • Werkzeuge für Telefonbetrug und Social Engineering

Betrug und der Handel auf Telegram wachsen gemeinsam weiter.

KI-Face-Swap-Tools: Gefälschte Identitäten nehmen rasant zu

Ein wichtiger Faktor ist künstliche Intelligenz. In chinesischsprachigen Telegram-Gruppen werden angeboten:

  • Echtzeit-Software für Gesichtstausch
  • Stimmen-Klon-Programme
  • Deepfake-Identitäts-Sets

Mit solchen Tools können Betrüger echte Menschen in Videotelefonaten nachahmen. So schaffen sie mehr Vertrauen und erhöhen ihre Erfolgschancen.

Sicherheits-Fachleute sprechen von einer Art Fabriksystem für Social Engineering. Betrügereien laufen heute sehr effizient wie am Fließband ab.

USDT ist das finanzielle Rückgrat

Fast alle Transaktionen laufen über Tether (USDT). Im Gegensatz zu dezentralen Coins kann USDT eingefroren werden. Das geschieht jedoch fast nie im großen Stil.

So ist der am stärksten zentralisierte Stablecoin das Fundament für die größten illegalen Kryptomärkte. Dadurch entsteht ein großes Risiko für Betrug, Geldwäsche und grenzüberschreitende Kriminalität.

Telegram hat große Märkte schon öfter entfernt. Doch jedes Mal tauchen nach wenigen Wochen neue auf.

Die Zuständigkeiten und das Geld wechseln schnell zwischen den Märkten. Die Liquidität wandert sofort weiter.

Elliptic beobachtet zurzeit rund 30 chinesischsprachige Telegram-Märkte. Sie bewegen zusammen jedes Jahr viele Milliarden USD, meist mit Krypto.

Behörden haben bislang nur wenig Erfolg und gehen oft nicht einheitlich gegen die Märkte vor.

Insgesamt ist das Thema längst kein Randproblem der Cyberkriminalität mehr.

Öffentliche Messaging-Plattformen ermöglichen heute illegale, weltweite Geldflüsse. Sprachbasierte Netzwerke sind wichtiger als der Ort, an dem jemand lebt. Neue Tools ändern die Regeln für Betrug.

Das führt zu einem kriminellen System, das größer ist als alles, was das Darknet je hervorgebracht hat. Es funktioniert sichtbar für alle.

Ohne Zusammenarbeit von Plattformen, Stablecoin-Anbietern und Behörden wird dieses System weiter wachsen.

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Wird der Solana Kurs zum Jahreswechsel stark steigen?

Solana-Prognose für Donnerstag, 25. Dezember, 2025: Der Solana Kurs könnte an der Golden Ratio Unterstützung heftig bullisch abprallen und stark steigen.

Solana könnte an der Golden Ratio zwischen rund 104 USD und 114 USD bullisch abprallen, um eine Aufwärtsbewegung zu initiieren. Bricht Solana die Golden Ratio Unterstützung hingegen bärisch, befindet sich Solana in einem neuen Bärenmarkt.

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Zwischen rund 104 USD und 116 USD wartet wichtige Unterstützung auf den Solana Kurs

Der SOL Kurs befindet sich seit vier Monaten in einer Abwärtsbewegung. Dabei wartet am 50-Monate-EMA und der Golden Ratio zwischen rund 104 USD und 116 USD signifikante Unterstützung auf Solana, woran der Kurs stark abprallen könnte.

Davon abgesehen liegt bei rund 95 USD zusätzliche Unterstützung, denn dort hat der SOL Kurs sein letztes lokales Tief gefunden. Solana könnte also zwischen rund 95 USD und 116 USD stark bullisch abprallen.

Davon abgesehen sind die MACD Linien im Monatschart bärisch überkreuzt und das Histogramm des MACDs tickt seit drei Monaten bärisch tiefer. Der RSI nimmt dabei eine neutrale Position ein und gibt weder bullische noch bärische Signale.

Solana Preis Chart Tradingview
Solana (SOL) Preis Chart von Tradingview

Bisher konnte sich der Solana Kurs über dem 200-Wochen-EMA halten

Im Wochenchart zeigen die EMAs noch immer ein Golden Crossover auf, womit der Trend mittelfristig bullisch bestätigt bleibt. Darüber hinaus weist das Histogramm des MACDs seit drei Wochen einen Aufwärtstrend auf.

Die MACD Linien haben sich hingegen bärisch überkreuzt und der RSI bewegt sich in neutralem Gebiet und nähert sich überverkauften Regionen. Nichtsdestoweniger hält sich der Kurs seit sechs Wochen erfolgreich über der 200-Wochen-EMA Unterstützung bei rund 118 USD.

Sollte der Kurs die 200-Wochen-EMA Unterstützung bärisch brechen, wartet am Golden Ratio Niveau zwischen rund 104 USD und 114 USD signifikante Unterstützung. Nach oben hin wartet am 50-Wochen-EMA bei rund 166 USD signifikanter Widerstand.

Dort liegt zudem das 0,382 Fib Niveau. Bei rund 168 USD und 200 USD warten die nächsten signifikanten Fibonacci Widerstände. Mit dem Bruch der Golden Ratio bei rund 200 USD könnte Solana das ATH bei rund 295 USD anvisieren oder gar übersteigen.

Solana Preis Chart Tradingview
Solana (SOL) Preis Chart von Tradingview

Im Tageschart zeichnet der RSI eine bullische Divergenz ab

Im Tageschart hat sich hingegen ein Death Cross etabliert, womit der Trend kurz- bis mittelfristig bärisch bestätigt ist. Zudem tickt das Histogramm des MACDs bärisch tiefer.

Die MACD Linien liegen hingegen aufeinander. Zudem zeichnet der RSI eine bullische Divergenz ab. Damit könnte der Kurs bald eine Aufwärtsbewegung initiieren.

Die nächsten signifikanten Widerstände liegen dann am 50-Tage-EMA bei rund 141 USD und am 200-Tage-EMA bei rund 166 USD.

Solana Preis Chart Tradingview
Solana (SOL) Preis Chart von Tradingview

Im 4H-Chart geben die Indikatoren gemischte Signale

Auch im 4H-Chart weisen die EMAs ein Death Cross auf, womit der Trend kurzfristig bärisch bestätigt ist. Das Histogramm des MACDs tickt hingegen bullisch höher, obschon die MACD Linien noch bärisch überkreuzt sind.

Der RSI gibt dabei keine eindeutigen Signale, sondern bewegt sich in neutralem Gebiet.

Solana Preis Chart Tradingview
Solana (SOL) Preis Chart von Tradingview

Gegen Bitcoin befindet sich der Solana Kurs nach wie vor an der Golden Ratio Unterstützung

Gegen Bitcoin befindet sich der Kurs nach wie vor an der Golden Ratio Unterstützung bei rund 0,00148 BTC, woran Solana bullisch abprallen könnte. Prallt Solana bullisch ab, warten bereits am 50-Monate-EMA bei rund 0,0016061 BTC signifikanter Widerstand.

Ansonsten liegt zwischen rund 0,002155 BTC und 0,00221 BTC signifikanter Widerstandsbereich. Nach unten hin wartet erst wieder zwischen rund 0,00103 BTC und 0,00119 BTC signifikante Unterstützung.

Die MACD Linien sind dabei bärisch überkreuzt und das Histogramm des MACDs tickt seit letztem Monat bärisch tiefer. Währenddessen gibt der RSI keine eindeutigen Signale.

Solana Preis Chart Tradingview
Solana (SOL) Preis Chart von Tradingview

Solana (SOL) wird unter anderem auf diesen Krypto-Börsen gehandelt:

Hier geht es zur letzten Solana (SOL) Kursprognose vom 16. Dezember 2025.

Siehe die vollständige Solana-Kursprognose für 2025 hier.

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Berichte werfen Fragen zur Bitmain-Führung und internen Streitigkeiten auf

Beiträge auf X deuten darauf hin, dass Bitmain-Mitgründer Micree „James“ Zhan Ketuan womöglich eine Milliardenstrafe, angebliche Festnahme und einen kompletten Bruch mit Geschäftspartner Jihan Wu erlebt.

Widersprüchliche Berichte bringen die Krypto-Community dazu, die Details einer der größten Krisen in diesem Bereich zu überprüfen.

Bitmain-Mitgründer sorgen für immer mehr Spekulationen und Unsicherheit

Bitmain ist ein Vorreiter bei Hardware für das Bitcoin-Mining. Das Unternehmen stellt Geräte her, die mehr als 74 Prozent der weltweiten Bitcoin-Hashrate steuern. Zudem produziert Bitmain Chips, die in KI-Rechenzentren mit Nvidia H100s laufen.

Die Firma steht nun an einem schwierigen Punkt zwischen Geopolitik, rechtlicher Kontrolle und internem Streit.

Am 21. Dezember 2025 sorgte Krypto-Veteran Chandler Guo für Spekulationen mit einem rätselhaften Social-Media-Beitrag. Er sprach von einem „Deep-Sea Fishing“-Erlebnis eines Branchenkollegen. Dieser Begriff wird in China für verdeckte Festnahmen verwendet. Es soll um mehrere Mrd. USD über einen Zeitraum von sechs Monaten gehen.

Laut Guo kam die betroffene Person zwar sicher heraus, lernte dabei aber, dass selbst starke Unterstützer keine Garantie bieten. Wenn diese fallen, trifft es auch ihre Kollegen.

„Ein alter Freund aus dem Krypto-Kreis ist gerade bei mir, der soeben durch das Deep-Sea-Fishing-Erlebnis gegangen ist. Es soll um mehrere Mrd. USD gehen, und er war ein halbes Jahr damit beschäftigt. Zum Glück ist die Person schon sicher wieder draußen…Er nutzte die Verbindung seines Unterstützers, um Gegner zu besiegen, wurde aber selbst von den Feinden desselben Unterstützers gebissen”, schrieb Guo.

Beobachter brachten Guos Beschreibung schnell mit Zhan in Verbindung. In Krypto-Kreisen kursieren Gerüchte über Strafen zwischen 1 Mrd. und 10 Mrd. USD, wobei es dafür keine offizielle Bestätigung gibt.

Manche Berichte behaupten, Zhan habe eine Strafe in Höhe von 1 Mrd. USD gezahlt. Andere sagen, er sei vor zwei Monaten nach Indonesien geflohen und weiterhin verschwunden. Ein bekannter Community-Leader aus China auf X bestätigte zwei wichtige Entwicklungen:

  • Aktuelle Störungen beim Mining in Xinjiang sowie
  • wachsende Konflikte zwischen Bitmains Mitgründern.

Doppelspitze scheitert – Gründer-Streit eskaliert

Das Modell mit zwei CEOs, das Bitmain erlaubte, von Zhan und Wu gemeinsam geführt zu werden, ist im Jahr 2025 endgültig gescheitert. Wu, der an der Peking-Universität studierte, nutzte offenbar politische Verbindungen, um Zhan herauszufordern. Zhan studierte an der Chinesischen Akademie der Wissenschaften und konzentrierte sich vor allem auf Chipdesign und Produktion.

Ihr Streit steht für die allgemeinen Risiken der Branche und zeigt, wie gefährlich enge Beziehungen zu mächtigen Unterstützern sein können. Auch andere Firmen sind davon betroffen.

Dieser angebliche interne Streit trifft Bitmain zu einer Zeit mit immer stärkeren äußeren Problemen. Während Zhan früher vor allem das Technische leitete, kümmerte sich Wu um Partnerschaften und die Geschäftsentwicklung.

Das Fehlen eines Mitgründers könnte zu großen Lücken führen, denn Bitmain ist weiterhin wichtig fürs weltweite Bitcoin-Mining. Schon jetzt muss sich das Unternehmen gegen eine Klage von Old Const wegen angeblicher Vertragsverletzung und der Rücknahme von Mining-Hardware verteidigen.

Geopolitische Risiken und Schwächen der Infrastruktur

Bitmain steht nicht nur wegen interner Streitigkeiten im Fokus. Auch die US-Behörden prüfen, ob ihre Hardware ein Sicherheitsrisiko darstellen könnte. Im Juni verlagerten Bitmain und zwei andere Firmen ihren Sitz in die USA, um neue Zölle zu umgehen und Lieferketten zu optimieren.

Da die Mining-Infrastruktur von Bitmain sowohl im Krypto- als auch im KI-Bereich eingesetzt wird, steigen die Sorgen um die nationale Sicherheit weiter.

Jede Schwächung könnte sich auf das weltweite Bitcoin-Netzwerk auswirken. Das zeigt einmal mehr, dass Krypto weiterhin durch geopolitische Konflikte gefährdet bleibt.

Aktuelle Maßnahmen gegen Mining-Farmen in Xinjiang und Zhans angebliche Festnahme verstärken die Vermutung, dass gezielter Druck von Behörden ausgeübt wird.

Die Krypto-Branche bleibt aufmerksam, denn die Situation kann nicht nur den Markt für Mining-Hardware, sondern auch Lieferketten und den Wettbewerb beeinflussen.

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Wale investieren 3 Mio. USD in AAVE – Unsicherheit bei Governance drückt Kurs

Der Kurs von AAVE steht seit einiger Zeit unter Druck. Der Token hat in den letzten 24 Stunden fast fünf Prozent und in den vergangenen sieben Tagen mehr als 18 Prozent verloren. Diese Schwäche zeigt sich zusammen mit anhaltenden Streitigkeiten in der DAO-Governance und neuen Ängsten vor einem weiteren Abverkauf.

Oberflächlich sieht das wie eine Verteilung aus. Die Guthaben auf Börsen steigen und die Stimmung ist abgekühlt. Doch wenn man genauer hinsieht, passt etwas nicht zusammen. Während immer mehr Angebot zu den Börsen wandert, haben große Halter heimlich gekauft. Sie sehen die Schwäche dabei wohl als Einstieg und nicht als Ausstieg. Es stellt sich also eine einfache Frage: Auf welches bullische Szenario bereiten sich diese Wale vor, während der Markt auf das Governance-Risiko achtet?

Exchange-Bestand steigt – Governance-Druck bleibt hoch

Der Abverkauf von Aave kam nicht aus dem Nichts. Die Spannungen in der Governance bauen sich seit Wochen auf und haben Unsicherheit über die Einnahmen und die Kontrolle der DAO geschaffen. Diese Unsicherheit zeigt sich deutlich in den On-Chain-Daten zum Angebot.

Seit dem 16. Dezember (dem Tag des „Poison Pill“-Vorschlags) ist das AAVE-Angebot auf den Börsen von etwa 1,22 Millionen Token auf etwa 1,42 Millionen Token gestiegen. Das ist ein Zuwachs von fast 200.000 AAVE beziehungsweise rund 16 Prozent in etwas mehr als einer Woche.

Steigende Börsenbestände deuten normalerweise auf möglichen Verkaufsdruck hin. Die Kursentwicklung bestätigt diese Sorge, denn AAVE ist im selben Zeitraum um fast 18 Prozent gefallen.

Exchange Balances Grow
Exchange-Bestände steigen: Santiment

Diese Entwicklung ist interessant, da sie das Zinsbild von Mitte Dezember umkehrt. Damals, als sich der regulatorische Druck auf Aave verringerte, sanken die Börsenbestände deutlich, weil das Vertrauen stieg. Jetzt, während die Governance-Probleme andauern, fließt das Angebot zurück auf die Börsen und verstärkt daher die Vorsicht kurzfristig.

Für sich genommen wirkt dieses Setup bärisch. Aber die Börsenbestände sind nur eine Seite des Markts.

Whales nutzen Kursrückgang: Panik vor Ausverkauf erreicht Höhepunkt

Obwohl die Bestände an den Börsen gestiegen sind, haben große Halter in die entgegengesetzte Richtung gehandelt.

In den letzten 24 Stunden haben Aave-Wale ihre Bestände um 12,63 Prozent erhöht und halten jetzt insgesamt 183.987 AAVE. Das bedeutet, sie haben rund 20.600 Token neu gekauft. Diese Menge ist zu aktuellen Kursen etwa 3,1 Mio. USD wert.

Zur gleichen Zeit haben sogenannte „Public Figure“-Wallets, also bekannte Fonds und gut nachverfolgbare Akteure, ihre Bestände um 13,55 Prozent gesteigert, wodurch sie nun auf 274.652 AAVE kommen. Das ist ein Anstieg von etwa 32.700 Token, also rund 5 Mio. USD.

AAVE Whales
AAVE-Wale: Nansen

Zusammen haben diese beiden Gruppen in nur einem Tag mehr als 53.000 AAVE eingesammelt. Bei dem aktuellen Preis entspricht das über 8 Mio. USD, die direkt in die Schwäche hinein gekauft wurden.

Diese Entwicklung ist wichtig. Denn wenn das Angebot auf Börsen steigt, aber Wale akkumulieren, bedeutet das oft: Kurzfristige Angst trifft auf langfristiges Vertrauen. Statt sich von dem Gouvernance-Lärm leiten zu lassen, richten große Halter ihren Blick offenbar auf die Struktur und nicht nur auf aktuelle Schlagzeilen.

Jetzt kommen wir zum Chart.

Welcher bullische AAVE-Kursauslöser bringt die Wale in Position?

Die Kursentwicklung zeigt das fehlende Puzzlestück.

AAVE hat die 147-USD-Zone mehrfach verteidigt und so den Kopf einer entstehenden inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation gebildet. Diese Formation signalisiert üblicherweise eine mögliche Trendwende nach längerem Abwärtsdruck, besonders, wenn sie in Phasen großer Unsicherheit entsteht.

Die Struktur liegt weiterhin unter einer fallenden Nackenlinie, das heißt, die Verkäufer bestimmen noch das Geschehen. Doch der Auslöser ist klar: Ein entschlossener Anstieg über 182 USD könnte das Momentum drehen. Wenn auch 193 USD überwunden werden, wäre der Ausbruch bestätigt – dann wären zunächst 207 USD, später 232 USD und im nächsten Schritt 248 USD als Erholungsziele möglich.

AAVE Price Analysis
AAVE-Kursanalyse: TradingView

Das Risiko ist dabei ebenso deutlich. Fällt AAVE unter 147 USD, wäre das bullische Muster gebrochen. Dann droht frischer Verkaufsdruck mit Abwärtsgefahr bis in den Bereich von 127 USD. Für den Moment scheinen die Wale jedoch darauf zu setzen, dass die Unterstützung hält und die Struktur sich nach oben auflöst.

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Tether sucht neues Team: KI-basierte Krypto-Wallet für mehr Selbstverwaltung geplant

Tether geht über seine Rolle als Anbieter von Stablecoins hinaus und wendet sich direkt an Endnutzer.

Am 20. Dezember hat Paolo Ardoino, der CEO der Firma, angekündigt, dass er einen Lead Software Engineer sucht. Diese Person soll eine mobile Wallet entwickeln, mit der Nutzer ihre Coins selbst verwalten können. Die Wallet soll zudem die große Liquidität von Tether mit der neuen Abteilung für künstliche Intelligenz verbinden.

Tether plant mobile Krypto-Wallet

Diese Stellenausschreibung zeigt erstmals die konkrete Strategie, wie Tether Verbraucher erreichen will.

Ardoino möchte eine „vollständig selbstverwaltete“ App entwickeln. Die Wallet soll Geldwerte besonders sicher aufbewahren.

Anders als viele andere Wallets, die tausende Coins unterstützen, soll die Wallet nur vier Coins anbieten. Dazu gehören Bitcoin (BTC) über das Lightning Network, Tether (USDT), der goldgedeckte XAUT und USAT, der neue und US-konforme Stablecoin von Tether.

Diese eingeschränkte Liste zeigt eine klare Strategie. Tether will ein Zahlungssystem für „hartes Geld“ schaffen und konzentriert sich dabei auf Zahlungen und Wertaufbewahrung, nicht auf das breite Krypto-Angebot von DeFi-Projekten.

Gleichzeitig hat das Unternehmen bestätigt, dass die Wallet mit zwei eigenen Technologien arbeiten wird: dem Wallet Development Kit (WDK) und QVAC.

WDK kümmert sich um die Technik für die Selbstverwaltung, aber das Besondere ist die Integration von QVAC, Tethers örtlicher KI-Plattform.

Ardoino beschrieb eine Wallet, die eine „lokale, private KI-Integration“ hat. Damit können Nutzer direkt auf ihrem Gerät Aufgaben automatisieren.

Das Unternehmen will, dass Daten direkt auf dem Gerät und nicht über die Cloud verarbeitet werden. So entsteht eine digitale Finanzassistenz mit künstlicher Intelligenz.

Dadurch sollen die üblichen Datenschutzrisiken, die bei großen Technikplattformen oft entstehen, vermieden werden.

Außerdem zeigt dieser Schritt, dass Tether sich von einem Anbieter für Infrastruktur hin zu einem Technikunternehmen mit eigenen Produkten für Kunden entwickelt. Das knüpft an die Einführung von PearPass, einem passwortlosen Peer-to-Peer-Manager, in der letzten Woche an. PearPass soll Cloud-Speicher überflüssig machen.

Diese Produkte zeigen, dass das Unternehmen seinen Bereich immer weiter ausdehnt.

Tether würde so die Kontrolle über die Wallet-Oberfläche selbst haben, über die Stablecoins USDT und USAT, die Sicherheit mit PearPass und die künstliche Intelligenz durch QVAC.

Dieses Modell macht Tether unabhängiger von Drittanbietern und stärkt die eigene Kontrolle über alle Abläufe.

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Solana vor Comeback: Anleger sammeln still 345 Mio. USD an SOL

Solana ist aus der Konsolidierungsphase der letzten Woche herausgefallen. Der Coin konnte den Aufwärtsdrang nicht halten und verschiebt damit die Erholung in Richtung 150 USD. Seitdem bewegt sich SOL vorsichtig und wartet auf eine stärkere Bestätigung.

Aktuelle On-Chain- und institutionelle Aktivitäten zeigen jedoch, dass Investoren auf eine Erholung setzen. Dadurch könnte sich bis zum Jahresende oder Anfang Januar eine neue Kurserholung abzeichnen.

Solana-Holder gespannt auf ETF-Neuigkeiten

Im Solana-Ökosystem gibt es nun einen neuen Auslöser: On-Chain-„Creator ETFs“, auch Bands genannt, starten über Bands.fun. Diese Produkte unterscheiden sich von klassischen börsengehandelten Produkten. Sie funktionieren direkt auf der Solana-Kette als programmierbare Portfolios, die von Erstellern, Analysten oder Influencern verwaltet werden.

Creator ETFs können Token oder NFTs bündeln und automatisch nach festgelegten Regeln ausbalancieren. Steigt die Nutzung, erhöht das die On-Chain-Aktivität und das Transaktionsvolumen. Mehr Nutzung im Netzwerk unterstützt oft eine Kurserholung, weil damit die Nachfrage nach SOL als Nutzungs-Coin steigt.

Institutionen erkennen Potenzial

Daten zu den Coin-Beständen an zentralen Börsen zeigen ein weiteres positives Signal. Die Solana-Bestände auf zentralisierten Börsen sind in den letzten zehn Tagen stark gesunken. In dieser Zeit haben Investoren rund 2,65 Mio. SOL angesammelt, was einem Wert von 345 Mio. USD entspricht.

Sinkende Bestände auf Börsen deuten meist auf das Ansammeln – nicht auf das Verteilen – von Coins hin. Viele Besitzer sind dazu bereit, ihre Coins in die eigene Verwahrung zu holen. Dadurch sinkt der direkte Verkaufsdruck. Dieses Verhalten zeigt Vertrauen in Solanas langfristige Entwicklung und spricht für eine mögliche Stabilisierung nach der jüngsten Schwäche.

Solana Exchange Balance
Solana-Bestände auf Börsen. Quelle: Glassnode

Auch die Stimmung von Institutionen gegenüber Solana bleibt stabil, trotz Unsicherheit am Gesamtmarkt. Der wöchentliche Bericht von CoinShares zeigt, dass SOL in der Woche bis zum zwanzigsten Dezember Zuflüsse von 48,5 Mio. USD verzeichnet hat. Im laufenden Monat sind bereits 117,6 Mio. USD an Zuflüssen erreicht.

Diese Zahlen zeigen anhaltendes Interesse von institutionellen Investoren. Während Phasen der Konsolidierung bauen Profis oft Positionen auf. Mehr Zuflüsse können Verkäufe von privaten Investoren ausgleichen und eine Grundlage für Erholung schaffen, wenn sich die Marktbedingungen verbessern.

Solana Institutional Flows.
Solana-Institutionelle-Zuflüsse. Quelle: CoinShares

Solana-Kurs nimmt Erholung ins Visier

Solana notiert aktuell bei 124 USD und liegt damit unter dem Widerstand bei 126 USD. Die Kombination aus On-Chain-Innovationen, Abflüssen von Börsen und institutionellen Zuflüssen könnte schon Ende Dezember oder Anfang Januar eine Erholung einläuten.

Ein Anstieg über 126 USD wäre der erste Hinweis darauf. Erreicht Solana wieder 130 USD, würde das die Stimmung weiter stärken. Das nächste Ziel auf der Oberseite liegt bei etwa 136 USD. Wenn dieser Wert durchbrochen wird, zeigt es Fortschritte bei der Aufholung der Verluste vom Monatsanfang.

Solana Price Analysis.
Solana-Kursanalyse. Quelle: TradingView

Risiken auf der Unterseite bleiben bestehen, falls der Verkaufsdruck wieder einsetzt oder die Märkte insgesamt schwächer werden. Fällt der Solana-Kurs unter 123 USD, rückt die 118-USD-Unterstützung in den Fokus. Geht sogar diese Marke verloren, wäre das bullische Szenario erst einmal hinfällig und eine Erholung durch Ökosystem- oder institutionelle Gründe verzögert sich.

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Pump.fun Rückkäufe verpuffen: Wal-Verkäufe drücken PUMP-Kurs

Der PUMP-Token von PumpFun hat im letzten Monat fast 35 Prozent an Wert verloren und damit deutlich schlechter abgeschnitten als der allgemeine Krypto-Markt.

Dieser Rückgang findet statt, obwohl PumpFun weiterhin ein Rückkauf-Programm durchführt. Das sorgt dafür, dass sich viele Nutzer fragen, ob solche von Einnahmen gestützte Maßnahmen wirklich helfen – gerade wenn große Anleger verkaufen und der gesamte Markt schwächer wird.

Rückkäufe können breiten Ausverkauf nicht stoppen

Pump.fun startete im Juli 2025 ein Rückkauf- Programm für den eigenen PUMP-Token, kurz nach der Einführung des Tokens. Pump.fun nutzt dabei 100 Prozent der eigenen Einnahmen, um PUMP zurückzukaufen. Das sorgt täglich für eine hohe Nachfrage beim Kauf.

Seit dem Start haben diese Rückkäufe insgesamt rund 218,1 Mio. USD erreicht. Das Netzwerk hat allein in den letzten 30 Tagen 32,7 Mio. USD in Rückkäufe gesteckt.

Normalerweise sind Token-Rückkäufe ein bullisches Zeichen, weil sie das verfügbare Angebot senken und die Nachfrage stärken.

Allerdings reicht diese offensive Strategie, die auf Einnahmen basiert, momentan nicht aus, um den Einfluss des gesamten schwachen Marktes auszugleichen. Seit Anfang Oktober kämpft der Krypto-Markt mit starken Gegenwinden.

Die gesamte Marktkapitalisierung von Krypto ist fast 30 Prozent gefallen. Große Coins wie Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) haben dabei hohe Verluste erlitten.

Auch PUMP wurde davon getroffen. Der Token ist in den letzten 30 Tagen um etwa 35 Prozent gefallen.

„PumpFun nutzt 100 Prozent der Einnahmen, um PUMP zurückzukaufen. Das bedeutet fast 1 Mio. USD tägliche Nachfrage. Trotzdem ist der Token mehr als 80 Prozent unter dem Allzeithoch und rund 30 Prozent unter dem früheren Tiefstand (vor den Rückkäufen). Das zeigt ganz klar: Rückkäufe, egal wie stark, wirken in einem schwachen Markt nur begrenzt – vor allem, wenn der Nutzen des Tokens gering oder eingeschränkt ist”, schrieb ein Analyst auf X.

Der Abwärtstrend setzte sich heute fort, denn der Altcoin fiel um weitere 6,9 Prozent. Zum Zeitpunkt des Artikels lag der Kurs bei etwa 0,0017 USD – ein Kurs, der zuletzt beim Markt-Crash im Oktober erreicht wurde.

Pump.fun (PUMP) Price
Pump.fun (PUMP) Kursverlauf. Quelle: BeInCrypto Markets

Weitere Probleme für PUMP gab es durch das Verhalten großer Anleger („Whales“). Einer von ihnen zahlte vor Kurzem 3,8 Mrd. PUMP im Wert von etwa 7,57 Mio. USD bei FalconX ein, nachdem er den Bestand drei Monate gehalten hatte. Die Tokens wurden damals bei Binance für 19,53 Mio. USD abgehoben. So entstand ein nicht realisierter Verlust von 12,22 Mio. USD.

Daten von Nansen zeigen zudem, dass die Bestände großer Anleger – also Wallets mit mehr als 1 Mio. PUMP – in den letzten 30 Tagen um 13,07 Prozent gefallen sind. Wenn Großanleger solche Verluste hinnehmen, zeigt das oft ein sinkendes Vertrauen in den Token.

Insgesamt zeigt die Entwicklung von PUMP, dass selbst starke Rückkäufe während schwacher Marktphasen an ihre Grenzen stoßen. Solange es hohen Verkaufsdruck von großen Investoren gibt und das Interesse am Risiko sinkt, reichen Rückkäufe allein nicht aus, um den Kurs nachhaltig zu stützen.

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Tom Lees gewagte Bitcoin-Kurs-Prognose steht vor zwei Hürden – bleibt nur noch dieser Weg?

Tom Lee hat vor Kurzem gesagt, dass der Bitcoin-Kurs noch immer vor Ende 2025 über 100.000 USD steigen könnte. Das ist eine mutige Aussage, besonders weil Bitcoin seit einiger Zeit seitwärts läuft und die Dynamik schwach aussieht. Auf den ersten Blick sieht der Markt nicht bereit aus. Große Geldflüsse werden schwächer, langfristige Halter verkaufen und der Kurs bleibt eng.

Aber Bitcoin hat noch einen Weg, der Lees Vorhersage möglich machen könnte. Dafür braucht es keine neuen Käufer. Es kommt auf die Positionen im Markt an.

Große Investoren und starke HODLer bremsen weiter

Das erste Problem bei Tom Lees Bitcoin-Kurs-Prognose, die auf CNBC vorgestellt wurde, hat mit den Kapitalflüssen zu tun.

Der Chaikin Money Flow, oder CMF, misst, ob viel Kapital in den Markt fließt oder abgezogen wird. Momentan bleibt der CMF schwach. Zwischen dem siebzehnten und dreiundzwanzigsten Dezember ist der Bitcoin-Kurs ein wenig gestiegen, aber der CMF ist weiter gefallen. Das ist ein bärisches Zeichen. Es zeigt, dass große Marktteilnehmer ihre Positionen verringern, obwohl der Preis hält.

Auch nach dem einundzwanzigsten Dezember ist der CMF stark eingebrochen, um mehr als 200 Prozent, bevor er wieder um rund 68 Prozent gestiegen ist. Dieser Anstieg sieht zwar erst einmal gut aus, doch der CMF bleibt unter null. Das bedeutet, Geldzuflüsse sind weiterhin schwach.

Weak Capital Flow
Schwacher Kapitalfluss: TradingView

Das zweite Problem kommt von den langfristigen Haltern. Diese Wallets verkaufen meistens spät, nicht früh.

Im letzten Monat blieb die Netto-Positions-Veränderung der langfristigen Halter stark negativ. Am dreiundzwanzigsten November haben langfristige Halter etwa 97.800 BTC pro Tag verkauft. Am dreiundzwanzigsten Dezember lag dieser Wert bei fast 279.000 BTC an einem Tag. Das ist ein Anstieg um 185 Prozent.

HODlers Keep Selling
HODler verkaufen weiter: Glassnode

Das ist ein großer Anstieg der Verkäufe von überzeugten Haltern. Wenn sowohl die Kapitalströme als auch die langfristigen Halter negativ sind, wird ein dauerhafter Aufschwung schwer.

Nur so kann der Bitcoin-Kurs noch die 100.000-USD-Marke knacken

Trotz dieser Hürden hat Bitcoin noch Möglichkeiten. Allerdings braucht es eine ungewöhnliche Kraft.

Der Markt ist stark in Richtung Shorts ausgerichtet.

Wenn man auf die Liquidationskarte der letzten dreißig Tage schaut, steht das gesamte Short-Liquidationshebel bei etwa 3,41 Mrd. USD. Das Long-Liquidationshebel liegt näher bei 2,14 Mrd. USD. Das bedeutet: Mehr als 60 Prozent des Hebels wetten gegen einen steigenden Kurs.

Das ist wichtig, weil auch bei schwachen Käufen der Kurs durch erzwungene Liquidationen steigen kann – so wie es schon einmal passiert ist. Einfach gesagt: Bitcoin braucht keine neuen Käufer. Die Shorts müssen im Unrecht sein.

BTC Liquidation Map
BTC-Liquidationskarte: Coinglass

Ein starker Anstieg würde Shorts zur Schließung zwingen. Dann entsteht automatisch Kaufdruck. Das kann zu weiteren Liquidationen führen, auch wenn die Nachfrage im Markt noch schwach ist.

Das ist im Moment der einzige realistische Weg für einen schnellen Anstieg. Der größte Bereich für Short-Liquidationen liegt außerdem zwischen 88.390 und 96.070 USD. Es bleibt spannend, ob der Bitcoin-Kurs in diese Zone kommen kann.

Diese Bitcoin-Kursmarken zeigen, ob Tom Lee recht behält

Damit ein Short Squeeze losgeht, muss Bitcoin bestimmte Werte überschreiten.

Der erste Bereich liegt bei etwa 91.220 USD. Ein dauerhafter Anstieg über diesen Wert würde schon erste Shorts mit geringem Hebel liquidieren. Das alleine könnte die Stimmung verbessern.

Der eigentliche Wendepunkt ist näher bei 97.820 USD. Dieser Wert hat den Kurs schon mehrfach seit Mitte November gestoppt und liegt beim dichtesten Bereich der Short-Liquidationen. Wenn Bitcoin hier durchbricht, wären fast die kompletten 3,41 Mrd. USD an Short-Hebel in Gefahr.

Wenn diese Kaskade startet, kann der Bitcoin-Kurs schnell auf die psychologische Marke von 100.380 USD steigen – ganz ohne starke Kapitalzuflüsse oder langhaltende Halter. Aber es gibt auch eine klare Grenze, ab der das Szenario nicht mehr gilt.

Bitcoin Price Analysis
Bitcoin-Kurs-Analyse: TradingView

Wenn es Bitcoin nicht schafft, die Marke von 91.220 USD zurückzuerobern und weiter seitwärts läuft, bleiben eine schwache CMF und Verkäufe von langfristigen Haltern entscheidend. In diesem Fall kommt es zu keinem Short Squeeze, und Tom Lees Ziel für den Bitcoin-Kurs wird nicht erreicht. Momentan befindet sich Bitcoin zwischen entschlossenen Verkäufen und gehebelten Positionen.

Die Vorhersage hängt nur von einer Sache ab: Werden Short-Positionen gezwungen, sich einzudecken?

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Gold überzeugt 2025 mehr junge Investoren als Bitcoin

Immer mehr neue Anleger setzen auf Gold und Silber statt auf Krypto. Der Grund sind die steigenden wirtschaftlichen Unsicherheiten.

Dieser Trend zeigt eine wachsende Vorliebe für klassische sichere Anlagen, obwohl sich Bitcoin (BTC) gerne als „digitales Gold“ und als Wertaufbewahrungsmittel darstellt.

Junge Anleger setzen verstärkt auf Gold als Schutz vor Inflation

Weltweit wenden sich Anleger verstärkt Edelmetallen zu, um sich vor Inflation und wirtschaftlichen Schwankungen zu schützen. Marktbeobachter berichten, dass inzwischen auch Menschen ohne vorherige Handelserfahrung lieber Gold und Silber kaufen statt Krypto.

„Leute, die ich kenne und die nie gehandelt haben, kaufen jetzt Gold und Silber. Die Kleinanleger sind da, und sie haben Coins gepusht – aber nicht bei Krypto. Die Alt-Season, auf die wir gewartet haben, fand dieses Mal bei Edelmetallen statt“, sagte ein Krypto-Beobachter im Netz.

Im Nahen Osten berichten lokale Medien, dass die Rekordpreise vor allem jüngere Anleger zum Goldkauf motivieren. Laut Gulf News erklärte Chirag Vora von Bafleh Jewellers, dass Erstkäufer inzwischen 55 bis 60 Prozent der Gold-Nachfrage ausmachen. Besonders viele dieser Käufer sind aus der Generation Z und den Millennials. Sie sehen Gold zunehmend als Schutz vor Inflation.

Die gestiegenen Preise haben außerdem das Kaufverhalten verändert. Zwar ist der Schmuckabsatz gesunken, doch insgesamt wird mehr Geld ausgegeben, weil die Preise höher sind. Kleinanleger achten nun stärker auf den Anlagewert und wählen kleinere Stückelungen sowie flexible Optionen. Das Interesse hat sich verschoben – von klassischen Schmuckstücken zu Goldbarren, Münzen und Stücken, die leichter verkauft werden können.

Auch in Indien zeigt sich dieses Muster. Die Nachfrage nach Gold ist dort gespalten: Die Anlagenachfrage bleibt stark, während bei Schmuck die Verkaufszahlen schwächer sind.

„Die Nachfrage nach Gold-Anlageprodukten, besonders Barren und Münzen, bleibt hoch. Der Trend zum investitionsorientierten Kauf zeigt sich an den Goldimporten. Sie stiegen deutlich auf 340 Tonnen zwischen Juli und Oktober, verglichen mit 204 Tonnen zwischen Januar und Juni. Das unterstreicht die Stärke der Anlage-Nachfrage“, schrieb Kavita Chacko, Research-Leiterin für Indien beim World Gold Council, in einem Bericht.

Diese starke Nachfrage ist nicht neu. Bereits im Oktober berichtete BeInCrypto, dass Kleinanleger Schlange standen, um physische Edelmetalle zu kaufen.

Interessant ist, dass unter den Käufern immer mehr junge Menschen sind. Dies zeigt noch einmal, dass ein Generationenwechsel hin zu klassischen sicheren Anlagen stattfindet.

Auch das Suchverhalten im Internet zeigt diesen Wandel. Laut Google Trends werden Begriffe wie „Gold kaufen“ seit Monaten häufiger gesucht als „Bitcoin kaufen“. Das spricht für ein größeres Interesse an Edelmetallen im Vergleich zu Krypto.

Trotz dieser Entwicklung macht Gold in den USA weiterhin nur einen kleinen Teil der Portfolios aus. Kip Herriage, Geschäftsleiter und Gründer der Vertical Research Advisory, sagt, dass Gold nur rund ein Prozent des Gesamtvermögens von US-Kleinanlegern ausmacht. Wenn der Trend anhält, gibt es hier also noch Luft nach oben.

„In US-Haushalten von Kleinanlegern macht Gold etwa ein Prozent des gesamten Portfolios aus (Silber ist sogar noch weniger). Wir glauben, dass der Anstieg gerade erst beginnt – mit einem Ziel-Kurs von 15.000 USD je Unze für Gold und 200 USD je Unze für Silber, da nun die echte Preisfindung läuft. 2003, als wir Gold und Silber (350 USD bzw. 5 USD je Unze) erstmals empfahlen, rieten wir auch dazu, Geld lieber in Gold zu sparen statt in Fiat-Konten. Das empfehlen wir immer noch. Sehr“, erklärte Herriage im Netz.

Nicht nur Kleinanleger setzen auf Gold. Auch Zentralbanken haben ihren Gold-Anteil erhöht. Die weltweiten Goldreserven überschritten im dritten Quartal 2025 die Marke von 40.000 Tonnen. Das ist der höchste Stand seit mindestens 75 Jahren.

Zentralbanken kauften allein im Oktober netto 53 Tonnen Gold – ein Anstieg um 36 Prozent gegenüber dem Vormonat und der größte Monatswert in diesem Jahr.

Von Krypto zu Goldbarren: Darum setzen immer mehr neue Investoren auf Gold

Die hohe Nachfrage treibt den Gold-Kurs weiter nach oben. Das Edelmetall erreichte heute ein neues Allzeithoch von 4.497 USD je Unze.

Der Bitcoin-Kurs ist in den letzten 24 Stunden hingegen fast zwei Prozent gesunken. BeInCrypto hat kürzlich berichtet, dass BTC im laufenden Jahr hinter Gold zurückbleibt, während Silber als starker Gewinner gilt und um 138 Prozent gestiegen ist.

Ray Youssef, CEO von NoOnes, sagte zu BeInCrypto, dass Gold im Debasement-Trade 2025 beim Kurs klar vorne liegt. Allerdings sei der Vergleich komplizierter, als es auf den ersten Blick aussieht.

Gold hat vor Kurzem neue Höchststände erreicht und ist seit Jahresbeginn um 67 Prozent gestiegen. Das zeigt, dass viele Anleger auf Sicherheit setzen. Sie suchen nach Stabilität, weil der Markt stark von zu hohen Staatsausgaben, Problemen zwischen Ländern und unsicherer Wirtschaftspolitik geprägt ist. Zudem kaufen besonders viele Zentralbanken Gold. Auch ein schwacher USD und anhaltende Inflationsrisiken sorgen dafür, dass Gold weiter als wichtigste Absicherung gilt.

„Bitcoin hat dagegen zuletzt seine Rolle als Absicherung nicht erfüllt. Das liegt daran, dass sich das Verhalten am Markt verändert hat. Im Jahr 2025 verhält sich der Coin nicht wie digitales Gold, da er stärker auf wirtschaftliche Entwicklungen reagiert. Der weitere Kurs von BTC hängt inzwischen mehr von wachsender Liquidität, klarer Politik der Staaten und der Risikobereitschaft ab. Nicht mehr allein von Wertverlust des Geldes”, sagte er.

Krypto-Märkte weiter in der „Wall of Disbelief“-Phase: Was steckt dahinter?

Trotzdem glauben manche Analysten, dass Krypto weiter wachsen kann. Das Interesse der Community ist zwar gesunken. Ein Analyst erklärt, dass früher das Interesse vor allem am höchsten war, wenn der Markt auch am stärksten war. Dieses Mal ist es anders: Die Community hat das Interesse nicht wirklich groß gesteigert und die Begeisterung war nach kurzen Anstiegen gleich wieder vorbei.

Bei unserem Crypto Talk wurde betont, dass die Kursstärke im Dezember 2024 ohne starke Beteiligung der Community kam. Stattdessen haben vor allem Institutionen, Fonds und gezieltes Kaufen für die Bewegung gesorgt.

„Märkte enden normalerweise erst dann, wenn die Community voll dabei ist, laut wird, zu viel Risiko eingeht und selbstsicher ist. Davon sind wir noch weit entfernt. Im Moment sieht es mehr so aus, als ob der Markt langsam und mit viel Zweifel steigt. Die Kurse gehen hoch, aber viele machen noch nicht mit und die Stimmung bleibt vorsichtig, auch nach starken Anstiegen. Das heißt nicht, dass es morgen höhere Kurse gibt. Aber es spricht dafür, dass wir den Punkt der Übertreibung im aktuellen Zyklus noch nicht erreicht haben. Die Community steht noch am Rand. In der Vergangenheit kamen die größten Bewegungen meistens erst dann, wenn die Community voll einstieg, nicht davor”, erklärte der Analyst hier.

Ob die Community ihr Kapital bald wieder von Gold und Silber zurück in digitale Werte wie Bitcoin verschiebt, ist nicht sicher. Bis jetzt ziehen Edelmetalle weiter viel Interesse und Geld an. Mit Blick auf 2026 bleibt offen, ob diese Vorliebe bestehen bleibt oder sich doch ändert.

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Frohe Weihnachten! Bullische Divergenz im Cardano Kurs

Cardano-Prognose für Mittwoch, 24. Dezember, 2025: Der Cardano Kurs ist bereits rund 61 % gefallen. Doch jetzt zeichnet der RSI eine bullische Divergenz ab.

Cardano ist in den letzten drei Monaten rund 61 % gefallen. Doch jetzt könnte eine Aufwärtsbewegung folgen.

Bitcoin Kursprognose als YouTube Video!

Der Cardano Kurs ist seit Oktober rund 61 % gefallen

Seit Oktober ist der ADA Preis um rund 61 % gefallen. Dabei erreicht er bald zwischen rund 0,216 USD und 0,3137 USD die nächste signifikante Unterstützungszone.

Nach oben hin wartet spätestens am 50-Monate-EMA bei rund 0,549 USD der nächste signifikante Widerstand. Davon abgesehen sind die MACD Linien bärisch überkreuzt im Monatschart, während das Histogramm des MACDs seit drei Monaten bärisch tiefer tickt.

Währenddessen gibt der RSI dabei keine eindeutigen Signale, sondern bewegt sich in neutralem Gebiet. Wenn der Kurs eine starke Aufwärtsbewegung initiieren sollte, warten bei rund 0,72 USD und 0,95 USD die nächsten signifikanten Fibonacci Widerstände.

Erst mit dem Bruch der Golden Ratio bei rund 0,95 USD ist die Korrekturphase beendet.

Cardano Preis Chart von Tradingview

Im Wochenchart könnten die EMAs ein Death Cross formen

Im Wochenchart könnten die EMAs ein Death Cross formen, womit der Trend mittelfristig bärisch bestätigt wäre. Darüber hinaus sind die MACD Linien bärisch überkreuzt, wohingegen das Histogramm des MACDs seit einigen Wochen bullisch höher tickt.

Der RSI grenzt dabei an überverkauften Regionen, aber gibt keine eindeutigen Signale. Insgesamt geben die Indikatoren im Wochenchart also gemischte Signale.

Cardano Preis Chart von Tradingview

Im Tageschart zeichnet der RSI eine bullische Divergenz ab

Im Tageschart haben die EMAs bereits ein Death Cross geformt, womit der Trend kurz- bis mittelfristig bärisch bestätigt ist. Die MACD Linien liegen dabei aufeinander und geben damit keine klaren Signale.

Hingegen tickt das Histogramm des MACDs seit einigen Tagen bullisch höher. Darüber hinaus zeichnet der RSI eine bullische Divergenz ab.

Damit könnte der Kurs eine Aufwärtsbewegung initiieren. Sollte der Kurs zum nächsten Widerstand am 50-Tage-EMA bei rund 0,454 USD steigen, impliziert das ein Aufwärtspotenzial von rund 27 %.

Ansonsten fungiert der 200-Tage-EMA bei rund 0,62 USD als weiterer Widerstand.

Cardano Preis Chart von Tradingview

Im 4H-Chart geben die Indikatoren keine eindeutigen Signale für den Cardano Kurs

Im 4H-Chart haben die EMAs ebenfalls ein Death Cross geformt, womit der Trend kurzfristig bärisch bestätigt ist. Die MACD Linien sind dabei ebenfalls bärisch überkreuzt und das Histogramm des MACDs tickt bärisch tiefer.

Der RSI bewegt sich währenddessen in neutralem Gebiet und gibt keine eindeutigen Signale. Davon abgesehen wurde der Kurs am 50-4H-EMA bei rund 0,375 USD vor Kurzem bärisch abgewiesen.

Zuvor wurde der Kurs am 200-4H-EMA bei rund 0,422 USD bärisch abgewiesen.

Cardano Preis Chart von Tradingview

Gegen Bitcoin befindet sich der Cardano Kurs zurück an wichtiger Unterstützung

Gegen Bitcoin befindet sich Cardano an der Unterstützungszone zwischen rund 0,00000396 BTC und 0,000005 BTC. Sollte der Kurs bullisch abprallen, warten bei rund 0,00000688 BTC und 0,0000096 BTC die nächsten signifikanten Fibonacci Widerstände.

Der RSI bewegt sich dabei in neutralem Territorium und die MACD Linien stehen kurz vor einer bärischen Überkreuzung, während das Histogramm des MACDs bereits seit drei Monaten bärisch tiefer tickt.

Sollte Cardano die nächsten Fib Widerstände überwinden können, könnte der ADA Kurs erneut den 50-Monate-EMA bei rund 0,00001061 BTC anvisieren.

Cardano (ADA) wird unter anderem auf diesen Krypto-Börsen gehandelt:

Hier gehts zur letzten ADA Kursprognose vom 04. Dezember 2025.

Siehe die vollständige Cardano-Kursprognose für 2025 hier.

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