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Wall Street startet 2026 mit starken Kursgewinnen – Zieht Krypto jetzt nach?

Der Handel an der Wall Street startete 2026 deutlich stärker nach einem schwachen Jahresende. Ein Anstieg bei den US-Aktien-Futures zeigt, dass die Stimmung bei den Anlegern besser wird und sie wieder größere Bereitschaft für Risiko zeigen – aber noch vorsichtig sind.

Die frühe Stärke deutet eher auf eine neue Stimmung hin, nicht auf einen klaren, dauerhaften Trend. Auch wenn positivere Aktienmärkte kurzfristig den Krypto-Kurs stützen, bleiben viele Anleger vorsichtig. Sie sorgen sich nämlich weiter um die allgemeine Liquidität auf dem Markt.

Aktien-Optimismus erfasst jetzt auch Krypto

Die Märkte starten ins neue Jahr, nachdem das Jahr 2025 mit vielen Schwankungen endete. Trotzdem gab es deutliche Gewinne bei den wichtigsten Indizes.

Diese gute Stimmung geht auch im Jahr 2026 weiter. US-Aktien-Futures stiegen am frühen Freitagmorgen, und die Indizes wie S&P 500, Dow und Nasdaq legten alle zu.

S&P 500 Futures Early Trading. Source: Investing.com.
S&P 500 Futures Früher Handel. Quelle: Investing.com.

Oft steigen die Kurse in den ersten Handelstagen, weil viele Anleger ihre Depots neu ordnen. Das kann auch bedeuten, dass die Stimmung besser wird und die Risikobereitschaft steigt. Auch der Kurs wichtiger Kryptos ist deshalb gestiegen. 

Bitcoin stieg am Freitagmorgen auf 90.700 USD, während Ethereum mit 3.130 USD seinen Höchststand erreichte. 

Weil der Krypto-Markt immer mehr mit Technologie- und KI-Aktien verbunden ist, hilft das neue Interesse am KI-Thema auch den Kursen digitaler Vermögenswerte.

Kryptomarkt im Plus nach Handelsbeginn mit positiven Charts am 2. Januar. Quelle: CoinGecko

KI-Aktien starten mit deutlichen Gewinnen

Auch die „Magnificent Seven“ Aktien stiegen zu Beginn des Handelstages. Besonders der Chiphersteller Nvidia und Alphabet, die Mutterfirma von Google, verzeichneten Kursgewinne von über 1 Prozent.

Diese Entwicklungen zeigen, dass Anleger weiter starkes Interesse an Unternehmen haben, die im KI-Bereich führend sind. Weil KI-Aktien im Jahr 2025 die Haupttreiber für Gewinne waren, sorgt die frühe Stärke im Jahr 2026 dafür, dass Anleger weiter an das Wachstum glauben.

Dies wiederum festigt das Vertrauen, dass Mut zu Risiken belohnt wird. In der Vergangenheit haben Phasen mit stabilen oder steigenden KI-Aktien dafür gesorgt, dass die Risiken für spekulative Anlagen oft kleiner wurden.

Allerdings waren die ersten Handelstage bisher kein zuverlässiger Hinweis darauf, wie das Jahr weitergeht. Deshalb achten Anleger jetzt vor allem auf neue Wirtschaftsdaten und wichtige Marktsignale, um die echte Risikobereitschaft besser einschätzen zu können.

Makrodaten prüfen künftige Risikobereitschaft

Anleger achten auf wichtige Wirtschaftsdaten, die ihr Handeln im laufenden Jahr bestimmen werden. 

Die US-Notenbank hat zwar einen etwas lockereren Kurs in der Geldpolitik angedeutet, doch Notenbankchef Jerome Powell hat vor weiteren Zinssenkungen gewarnt. Ob diese kommen, hängt vor allem von den Zahlen zum Arbeitsmarkt ab, die am 9. Januar veröffentlicht werden. 

Sind diese Daten schlecht, kommen wieder Rezessions- oder Liquiditätsängste auf. Das hat direkten Einfluss auf die Risikobereitschaft am Markt.

Solange bleiben KI-Aktien die wichtigste Stütze an den Aktienmärkten. Auch wenn die Kurse heute positiv reagieren, ist der Druck auf Unternehmen aus dem KI-Bereich besonders hoch.

Händler und Anleger verlangen immer öfter Belege dafür, dass große KI-Investitionen tatsächlich Gewinne bringen. Die enge und konzentrierte Führung bei den Mega-Konzernen sorgt zudem für Sorgen, dass der Markt insgesamt zu wenig mitzieht. 

B brechen einige wichtige KI-Firmen ein, könnte die Risikostimmung insgesamt schnell schlechter werden. 

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Asiens erster Handelstag 2026: KI-Chips glänzen, Bitcoin-Kurs bleibt stabil


Die Aktienmärkte in Asien starteten kräftig ins Jahr 2026. Vor allem Halbleiter- und KI-Aktien stiegen stark. Der Bitcoin-Kurs konnte trotz der allgemein guten Stimmung kaum zulegen.

Shanghai Biren Technology, das erste chinesische GPU-Start-up an der Börse Hongkong, legte am ersten Handelstag mehr als das Doppelte zu. Die Aktie startete bei 35,70 HKD, deutlich über dem Ausgabepreis von 19,60 HKD, und stieg zwischenzeitlich um 119 Prozent auf 42,88 HKD.

Biren startet in Hongkong – KI-Chips-Hype entfacht

Das Angebot traf auf enorme Nachfrage. Privatanleger überzeichneten 2.347-fach, institutionelle Anleger 26-fach. Insgesamt nahm das Unternehmen 5,58 Mrd. HKD (717 Mio. USD) ein und erreichte damit eine Bewertung von etwa 11 Mrd. USD.

Analysten sagen, dass chinesische KI-Start-ups schneller an die Börse gehen als ihre US-Konkurrenz. Sie profitieren von Unterstützungen im eigenen Land und haben bessere Möglichkeiten, Geld mit Unternehmen zu verdienen. Dies zeigt, dass sich die Entwicklung von KI in China und den USA unterschiedlich entwickelt: China setzt auf eine zügige Markteinführung, in den USA liegt der Fokus stärker auf Forschung und Kontrolle.

Biren wurde 2019 gegründet und entwickelt GPUs sowie intelligente Computersysteme. 2022 sorgte das Unternehmen mit dem BR100-Chip für Aufsehen, der als chinesische Alternative zu Nvidias Prozessoren gilt. Zwar kam Biren im Oktober 2023 auf die Entity List der USA, jedoch blieb das Interesse der Anleger hoch.

Baidus Kunlunxin will an die Börse in Hongkong

Auch bei KI-Chips gibt es Neuigkeiten: Baidu bestätigte am Freitag, dass die Halbleiter-Tochter Kunlunxin einen Antrag auf einen Börsengang in Hongkong gestellt hat. Dies zeigt, dass China den Ausbau eigener Chip-Technologien trotz US-Ausfuhrbeschränkungen weiter vorantreibt.

Der Hongkonger Markt bleibt voll mit KI- und Chip-Unternehmen. Zhipu AI und Iluvatar CoreX feiern am 8. Januar ihr Debüt. Schon am Neujahrstag reichten sieben Firmen Anträge für einen Börsengang ein.

Koreanische KI-Chips-Hersteller erreichen Rekordhoch – KOSPI auf neuem Allzeithoch

Auch in Südkorea zeigte sich Optimismus bei Halbleiterwerten. Der Kospi-Index stieg um 1,6 Prozent auf 4.281 Punkte und erreichte damit kurz nach Handelsbeginn ein neues Allzeithoch.

Samsung Electronics kletterte um 3,5 Prozent auf ein 52-Wochen-Hoch von 124.100 Won, nachdem der CEO die starke Nachfrage für HBM4-Chips hervorgehoben hatte. SK Hynix erreichte zwischenzeitlich einen Rekordstand von 668.000 Won.

Die Analysten erhöhten daher ihre Prognosen deutlich. Daol Investment & Securities setzte das Kursziel für Samsung auf 160.000 Won und für SK Hynix auf 950.000 Won. Daishin Securities rechnet damit, dass SK Hynix dieses Jahr einen operativen Gewinn von 100 Billionen Won erzielt – ein Rekordergebnis für das Speicherunternehmen.

Im Dezember stiegen die Chip-Exporte um 22,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 173,4 Mrd. USD. Vor allem Investitionen in KI-Server und die hohe Nachfrage nach HBM trugen dazu bei.

TSMC baut 2-nm-Vorsprung aus: Taiwan-Chip-Aktien steigen kräftig

Auch in Taiwan legten die Chip-Hersteller zu. TSMC stieg um 1,44 Prozent auf 303,89 USD und legte nachbörslich um weitere 1,82 Prozent auf 309,42 USD zu. MediaTek gewann 2,8 Prozent und notierte bei 1.470 NT-Dollar.

Der Kursanstieg kam, nachdem Medien berichteten, dass sich TSMCs 2nm-Investitionsstrategie auszahlt. TSMCs Umsatz mit 2nm-Chips könnte laut Berichten aus Taiwan schon im dritten Quartal 2026 höher sein als mit 3nm und 5nm. Das wäre ein einmalig schneller Produktionsstart für eine neue Chip-Generation.

TSMC plant, zehn 2nm-Fabriken in Taiwan und den USA zu betreiben. Die Kapazität soll von aktuell 35.000 Wafern auf 100.000 Wafer Ende 2027 steigen. Bestellungen für das nächste Jahr sind bereits ausverkauft.

Das Unternehmen beschleunigt auch seine 1,4nm-Roadmap: Die Testproduktion ist für Ende 2027 und die Massenfertigung für 2028 anvisiert – früher als bisher geplant. Die Investitionen allein in Taiwan werden auf 1,5 Billionen NT-Dollar (69 Mrd. USD) geschätzt.

Branchenbeobachter sagen, dass TSMC durch den Ausbau seinen Vorsprung gegenüber Samsung und Intel ausbaut. Dennoch prüfen einige Kunden wohl Samsung als Alternative, weil TSMC mit Lieferproblemen kämpft.

Bitcoin-Kurs hinkt dem Aufschwung hinterher

Im Gegensatz zum Bullenmarkt bei Aktien stieg der Bitcoin-Kurs nur leicht um 0,3 Prozent auf 88.895 USD und konnte von der positiven Stimmung nicht profitieren.

Die Kryptowährung bewegte sich zuletzt zwischen 87.000 und 90.000 USD. Viele Händler warten wohl ab und treiben den Kurs nicht an, obwohl es wirtschaftlich gute Bedingungen gibt. Ether legte ähnlich verhalten um 0,4 Prozent zu und notierte bei etwa 2.997 USD.

Die Entwicklung zeigt, dass die klassische Rallye am Aktienmarkt durch KI angetrieben wird, während Krypto aktuell keine neuen Impulse findet. Institutionelle Anleger interessieren sich zwar weiter für digitale Vermögenswerte. Das Hauptinteresse – und das meiste Kapital – fließt zum Start von 2026 jedoch in Halbleiterwerte.

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Analysten zeigen drei Zeichen, die auf eine Altcoin-Saison 2026 hindeuten

Das vierte Quartal 2025 war eine schwierige Zeit für die Krypto-Märkte. Die meisten großen Assets beendeten das Jahr mit Verlusten. Trotz Angst und Vorsicht im Markt meinen einige Analysten, dass eine Erholung möglich ist. Marktexperten haben drei wichtige Signale gefunden, die auf den Start einer möglichen Altcoin-Saison im Jahr 2026 hinweisen können.

Bullische Divergenzen: Droht jetzt die Altcoin-Trendwende?

Das erste wichtige Signal ist das Auftreten von bullischen Divergenzen auf den Wochen-Charts mehrerer Altcoins. Das sieht man, wenn der Kurs tiefere Tiefs erreicht, aber Indikatoren wie der Relative Strength Index (RSI) höhere Tiefs zeigen. Das deutet darauf hin, dass die Abwärtsbewegung schwächer wird und die Chance auf eine Trendumkehr steigt.

Der Krypto-Analyst Michaël van de Poppe hat dieser Entwicklung Aufmerksamkeit geschenkt. Als Beispiele nannte er Optimism, Arbitrum, Near und Avalanche. Seiner Meinung nach gilt:

„Der Wochen-Chart ist einer der stärksten Zeitrahmen, um so etwas zu erkennen. Dies ist das Jahr für die gesamte Web3-Branche. Nicht für Rohstoffe.“

Altcoin-Dominanz steht kurz vor Ausbruch aus mehrjährigem Muster

Der zweite Hinweis ist der Others.D-Index. Dieser zeigt die gesamte Marktdominanz aller Kryptowährungen außerhalb der Top 10 nach Marktkapitalisierung.

Das heißt, hier werden Bitcoin, Ethereum, andere große Coins und wichtige Stablecoins herausgenommen. So bekommst du Einblick in die Stärke des breiten Altcoin-Marktes. Laut Analysten steht Others.D knapp davor, aus einer mehrjährigen fallenden Keilformation auszubrechen.

Others.D altcoin dominance chart
Others.D im absteigenden Keil-Muster. Quelle: X/Bitcoinsensus

Aus analytischer Sicht deutet so ein Muster oft auf eine bullische Struktur hin. Viele Analysten sehen einen Ausbruch über die obere Trendlinie als Signal, dass Käufer wieder die Kontrolle übernehmen. Dann könnte es zu einer Trendumkehr oder einer längeren Aufwärtsbewegung kommen.

Nach Daten von Bitcoinsensus lag Others.D bei etwa 6,88 Prozent. Es gibt also noch Platz für Wachstum, falls ein Ausbruch stattfindet. Ein Ziel nach oben sind laut Analyse 13,77 Prozent.

In einem weiteren Beitrag wies Bitcoinsensus auf die aktuelle Entwicklung der Bitcoin-Dominanz hin. Das kann ein früher Hinweis auf eine kommende Altcoin-Saison sein.

Handelsvolumen steigt trotz schwacher Kurse

Das letzte Zeichen kommt aus den Volumendaten der zentralen Börsen. Das Handelsvolumen von Altcoins (ohne die Top fünf Coins) ist laut On-Chain-Analyst CW8900 „deutlich höher“ als in früheren Zyklen.

„Manche sagen: ‚Es gibt in diesem Zyklus keine Alt-Season.‘ Aber On-Chain-Daten zeigen, dass Altcoin-Handel aktiver ist als je zuvor“, so der Analyst.

CEX volume ratio chart Others vs Top 5
Altcoin-Börsen-Volumen. Quelle: X/CW8900

Diese hohe Aktivität bleibt bestehen, auch wenn die Kurse sinken und Kleinanleger sich zurückziehen. Marktexperten sagen:

„Die Altcoin-Dominanz liegt jetzt bei den Walen. Sie werden die Kurse hochtreiben, um ihre Gewinne in diesem bullischen Markt zu maximieren.“

Trotz dieser Hinweise bleibt viel Skepsis. Auf Crypto Twitter erwartet kaum jemand eine große Altcoin-Rallye wie in früheren Zyklen. Außerdem sagte Bitget-CEO Gracy Chen im Oktober, dass es 2025 oder 2026 wohl keine Altcoin-Saison geben wird.

Bullische technische Signale treffen also auf viele Zweifel. In den nächsten Monaten zeigt sich, ob daraus dauerhaft steigende Kurse werden – oder ob alles nur ein Signal ohne klare Folgen bleibt.

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Expert erklärt: Darum könnte Ethereum den Markt 2026 überraschen

Ethereum (ETH) hat das Jahr 2025 mit schwacher Kursentwicklung beendet und blieb hinter den Erwartungen zurück. Die Stimmung rund um den Coin ist deshalb verhalten. Allerdings meint Kevin Rusher, Gründer von RAAC, dass es zu kurz gedacht ist, nur auf den Kurs zu schauen.

Laut Rusher könnte 2026 das Jahr werden, in dem Ethereum den Markt überrascht. Der Grund ist eine immer größere Nutzung durch Institutionen sowie Wachstum bei Stablecoins, tokenisierten Vermögenswerten und Zahlungen.

Alle schauen auf den ETH-Kurs – das echte Wachstum bei Ethereum passiert woanders

Ethereum hat im Jahr 2025 fast 10 Prozent verloren, besonders im letzten Quartal gab es große Verluste. Allerdings hat Januar 2026 gut angefangen und Ethereum konnte etwas zulegen.

Laut BeInCrypto Markets-Daten hat ETH die 3.000-USD-Marke überschritten. In den letzten 24 Stunden stieg der Kurs um 1,76 Prozent. Zum Zeitpunkt des Artikels lag der ETH-Kurs bei 3.030 USD.

Ethereum (ETH) Price
Ethereum (ETH) Kursentwicklung. Quelle: BeInCrypto Markets

Kursbewegungen sorgen zwar für Schlagzeilen und Aufmerksamkeit in der Community, doch Rusher sagt, einige Beobachter übersehen eine wichtigere Entwicklung: Immer mehr Institutionen nutzen ETH.

„Während manche einseitigen Experten sich nur auf den ETH-Kurs konzentrieren, übersehen sie die riesige institutionelle Nutzung, die Ethereum zum neuen König der Krypto macht”, sagte Rusher.

Der Manager erklärte, dass Ethereum in den am schnellsten wachsenden Bereichen der Krypto-Ökonomie führend ist. Über Weihnachten stieg die Stablecoin-Ausgabe im Netzwerk auf 59 Mrd. USD an. Damit dominiert Ethereum und hält über 62 Prozent des Marktes – weit mehr als jede andere Chain.

Tokenisierte Werte machen Ethereum stärker

Auch der Markt für tokenisierte Vermögenswerte stärkt die bullische Sicht. BeInCrypto berichtete, dass echte Vermögenswerte (RWAs) im Jahr 2025 stark wachsen konnten, obwohl der Gesamtmarkt schwach war.

Auch Fachleute und Krypto-Twitter sind weiterhin optimistisch für 2026 und erwarten, dass der Bereich weiter wächst.

Laut Daten von RWA.xyz liegen aktuell 12,5 Mrd. USD an tokenisierten Assets auf Ethereum, das entspricht mehr als 65 Prozent des Marktes. Rusher sagte, die nächste Chain, BNB Chain, komme nur auf 2 Mrd. USD und Solana sowie Arbitrum liegen jeweils unter 1 Mrd. USD. Wenn der Bereich dieses Jahr wächst, könnte ETH also weiter profitieren.

„Tatsächlich hat über die Feiertage allein tokenisiertes Gold auf Ethereum die Marke von 4 Mrd. USD überschritten, nachdem es zu Jahresbeginn nur 1 Mrd. USD waren. Der enorme Goldrausch bei tokenisiertem Gold findet fast ausschließlich auf Ethereum statt, und weil sowohl Zentralbanken als auch Investoren unbedingt einsteigen wollen, zeigt dieser Wachstumstrend klar nach oben“, so Rusher.

Kapitalflüsse zeigen institutionelle Vorlieben

Rusher sagte weiter zu BeInCrypto, dass die Stimmung beim ETH-Kurs zwar gedämpft bleibt, aber die Kapitalströme etwas anderes zeigen. 2025 lagen die Zuflüsse bei Bitcoin nur halb so hoch wie 2024. Gleichzeitig haben sich die Zuflüsse bei Ethereum verdoppelt.

Der Manager verwies auf eine Studie von State Street , der zufolge sechs Prozent der Vermögensverwalter mindestens fünf Prozent ihres verwalteten Vermögens in ETH halten, bei Bitcoin sind es dagegen fünf Prozent.

Zum Schluss erwähnte Rusher noch einen Bericht von Artemis, der zeigte, dass B2B-Stablecoin-Zahlungen auf Ethereum von August 2024 bis August 2025 stetig gestiegen sind.

„Kurz gesagt: Jeder, der 2026 noch auf Bitcoin als Wachstumswert setzt, wird vermutlich überrascht sein. Denn bei Ethereum erwarten uns große Zuwächse, getragen von Stablecoins, Tokenisierung und Zahlungen – Bereiche, in die Institutionen sehr stark investieren“, sagte er.

Rusher ist mit seinem Optimismus nicht allein. Auch BitMine-Chef Tom Lee zeigt sich bullisch für Ethereum. In einem aktuellen Interview sagte Lee, ETH könne Anfang 2026 auf 7.000 bis 9.000 USD steigen. Das wäre ein Plus von 130 bis 200 Prozent im Vergleich zum jetzigen Stand.

Insgesamt hat Ethereum beim Kurs im Jahr 2025 zwar enttäuscht, aber die Zahlen zeigen, dass seine Bedeutung in der digitalen Krypto-Ökonomie weiter wächst. Ob sich daraus ein dauerhafter Kursanstieg ergibt, wird sich im Laufe von 2026 zeigen.

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Große Bitcoin-Prognosen für 2025: Diese Vorhersagen haben sich nicht erfüllt

Zweitausendfünfundzwanzig sollte eigentlich das große Jahr für Bitcoin werden. Viele mutige Prognosen sagten einen Kurs von über 100.000 USD oder sogar eine halbe Million USD voraus. Am Jahresende passierte das aber nicht. Die Kluft zwischen Hype, Marktzyklen und den realen Kräften im Markt wurde deutlich.

Krypto-News des Tages: Warum die mutigen Bitcoin-Prognosen für 2025 gescheitert sind

Bitcoin startete ins Jahr 2025 mit sehr hohen Erwartungen. Viele Experten, Investoren und Unternehmen hofften auf einen Kurs von über 100.000 USD. Manche glaubten sogar, dass die führende Kryptowährung über 500.000 USD erreichen würde.

Am Jahresende lag der Kurs dann jedoch bei etwa 87.000 USD. Das zeigte, wie groß der Unterschied zwischen Überzeugung und Realität sein kann.

Bitcoin (BTC) Price Performance
Bitcoin (BTC) Kursentwicklung. Quelle: TradingView

Der Unterschied zeigt, wie Beschränkungen bei der Liquidität, Leverage-Effekte und der wachsende Markt von Bitcoin im Jahr 2025 die Erwartungen verändert haben.

Unter den bekanntesten Stimmen sagte Eric Trump klar voraus, dass Bitcoin im Jahr 2025 die Marke von 175.000 USD knacken wird. Der Sohn des US-Präsidenten erklärte das als Folge der Geldentwertung.

Genauso erwartete Michael Saylor, Chef von MicroStrategy, einen Kurs von 150.000 USD. Grund dafür seien, wie er meint, Einkäufe von Unternehmen und die begrenzte Menge an Bitcoins. Finanzlehrer Robert Kiyosaki sagte einen Kurs zwischen 180.000 und 200.000 USD voraus. Er sah Bitcoin als Schutz vor Inflation und Schuldenproblemen.

Auch viele Marktstrategen schlossen sich an. Tom Lee von FundStrat meinte, Bitcoin könne auf 250.000 USD steigen – wegen Zuflüssen in ETFs und günstiger US-Politik. BitMex-Mitgründer Arthur Hayes glaubte ebenso, dass Bitcoin zwischen 200.000 und 250.000 USD erreichen werde.

Der Investor Chamath Palihapitiya nannte sogar bis zu 500.000 USD als Ziel bis Oktober 2025. Er sah Gründe wie den Mangel an neuen Bitcoins und dass viel Kapital in Krypto geht. Tim Draper wiederholte seine Prognose von 250.000 USD bis Jahresende. Dahinter stehen Sorgen um die Akzeptanz und die Schwäche von Fiat-Währungen.

Große Investoren setzen 2025 bullisch auf den Bitcoin-Kurs

Auch Institutionen waren meist bullisch. Geoff Kendrick von Standard Chartered nannte zuerst ein Ziel von 200.000 USD, wie zuvor in den US Crypto News berichtet.

„Netto-Zuflüsse in Bitcoin-ETFs liegen jetzt bei 58 Mrd. USD, davon 23 Mrd. USD im Jahr 2025. Ich rechne mit mindestens weiteren 20 Mrd. USD bis Jahresende. Diese Zahl könnte meine Prognose von 200.000 USD möglich machen”, sagte er BeInCrypto per E-Mail.

Geoff passte seine Prognose später deutlich nach unten an, als der Markt an Schwung verlor. Auch Bitwise erwartete 200.000 USD, da sie von guter Regulierung und Wachstum der ETFs ausgingen. VanEck rechnete mit 180.000 USD, während Bernstein 200.000 USD erwartete. Bernstein sieht zudem einen Weg zu einem langfristigen Ziel von 1 Mio. USD.

Matrixport nannte 160.000 USD und sah positive Signale bei der Wirtschaftslage und in der Reife des Krypto-Marktes.

Auch zahlreiche Analysten waren optimistisch. Altcoin Daily sprach von 145.000 USD durch das Wachstum des Krypto-Systems. Beim Quantile-Modell von Plan C lagen die Zahlen zwischen 150.000 und 300.000 USD, passend zu früheren Marktzyklen.

Liz Alden hielt 200.000 bis 444.000 USD für möglich, falls viele Zuflüsse in ETFs kommen und genug Liquidität da ist. Viele andere, wie Ash Crypto, MMCrypto und Stock Money, nannten Höchststände von weit über 200.000 USD für 2025.

Diese Prognosen gingen jedoch meist von einem Extrem-Jahr wie 2021 aus – also viel Euphorie, starker Leverage und schnelle Kursanstiege bei vielen Anlegern.

2025: Bitcoin-Bullrun basiert auf Narrativen, nicht auf Liquidität

In Wirklichkeit wurde das Jahr 2025 ein Test für die Reife des Krypto-Marktes.

  • Die ETF-Zuflüsse waren echt, aber nicht reflexiv. Sie haben das Angebot aufgenommen, aber keine Rückkopplung ausgelöst, die Bitcoin über die 150.000–300.000 USD hätte bringen können.
  • Globale Liquidität wurde nie richtig expansiv. Zinssenkungen kamen langsamer als erwartet, die Bilanzen blieben eng und Risikokapital war weiter vorsichtig.
  • Institutionen haben eher zugeteilt als spekuliert. Bitcoin galt als Absicherung und nicht als Momentum-Asset.
  • Hebel begrenzten die Anstiege. Erzwungene Liquidationen stoppten immer wieder starke Kursanstiege, bevor sie sich verstärken konnten.
  • Marktzyklen haben sich verändert. Bitcoin ist nun größer, stärker reguliert und insgesamt eingeschränkter als in früheren extremen Phasen, was alte Vorhersagen weniger verlässlich macht.

Ende 2025 war der Unterschied zwischen den Prognosen und der Realität sehr groß. Die Tatsache, dass der Markt die bullischen Ziele der Experten und Institutionen nicht erreicht hat, zeigt, dass Überzeugung allein die Kurse nicht bewegt.

Der Kurs von Bitcoin im Jahr 2025 zeigte, dass der Markt reifer wird. Bedingungen der Weltwirtschaft, die Verfügbarkeit von Liquidität und grundlegende Faktoren waren wichtiger als reine Hoffnung oder Geschichten.

Vielleicht erklärt dies, warum der neueste K33Research-Bericht zeigt, dass 2025 das ruhigste Jahr für Bitcoin war. Es ist auch eine Lehre für Anleger, eigene Nachforschungen zu machen und sich nicht nur auf Expertenmeinungen zu verlassen.

Chart des Tages

Bitcoin Yearly Volatility Chart
Jährliche Volatilität von Bitcoin. Quelle: K33Research

Kurz und knapp: Alpha-News

Hier ist eine Übersicht über weitere aktuelle Krypto-News aus den USA:

Krypto-Aktien: Vorbörslicher Überblick

Unternehmen Schlusskurs am 1. Januar Vorbörsliche Übersicht
Strategy (MSTR) 151,95 USD 155,95 USD (+2,63 Prozent)
Coinbase (COIN) 226,14 USD 231,00 USD (+2,15 Prozent)
Galaxy Digital Holdings (GLXY) 22,36 USD 22,91 USD (+2,46 Prozent)
MARA Holdings (MARA) 8,98 USD 9,24 USD (+2,90 Prozent)
Riot Platforms (RIOT) 12,67 USD 13,03 USD (+2,84 Prozent)
Core Scientific (CORZ) 14,56 USD 14,79 USD (+1,58 Prozent)
Krypto-Aktien: Marktstart laut Google Finance

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1 USD für die Schlüssel? Darknet-Angebot: Zugang zu Kraken-Admin angeblich im Verkauf

Angreifer verkaufen angeblich schreibgeschützten Zugriff auf das interne Admin-Panel von Kraken in einem Darknet-Forum.

Dieser Vorfall sorgt für Sorgen wegen möglicher Weitergabe von Nutzerdaten und dem Risiko gezielter Phishing-Angriffe.

Admin-Panel im Darknet entdeckt: Ist die Kraken-Sicherheit in Gefahr?

Laut Dark Web Informer zeigt das Angebot, dass man Nutzerprofile, Transaktionshistorien und komplette KYC-Dokumente sehen kann. Dazu gehören Ausweise, Selfies, Adressnachweise und Angaben zur Herkunft der Gelder.

Der Verkäufer behauptet, der Zugriff dauert ein oder zwei Monate, erfolgt über einen Proxy ohne IP-Beschränkungen und bietet die Möglichkeit, Support-Tickets zu erstellen.

Dieses Angebot weckt sofort Sorgen bei Sicherheitsexperten. Dennoch bleiben manche Nutzer im Internet skeptisch.

„Mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Fake”, kommentierte ein Nutzer und betonte damit die Unsicherheit über die Echtheit des Zugriffs.

Andere warnen jedoch: Ist es echt, könnten dadurch Kraken-Kunden stark gefährdet sein. Sie fordern dazu auf, dass die Börse und Behörden sofort ermitteln.

„Wenn das echt ist, ist es ein großer Daten- und Phishing-Risiko für Kraken-Kunden. Die Sicherheits- und Strafverfolgungs-Teams von Kraken müssen sich sofort darum kümmern”, meinte ein anderer.

Diese Funktion könnte zudem für sehr überzeugende Social-Engineering-Angriffe ausgenutzt werden. Kraken hat auf Anfragen von BeInCrypto zunächst nicht geantwortet.

Nur-Lesen-Zugriff ist riskant: CIFER warnt vor Gefahren durch Panel

CIFER Security betont, dass selbst schreibgeschützter Zugriff ernste Folgen haben kann. Angreifer können zwar keine Accounts verändern, aber den Support nutzen, um:

  • Sich als Kraken-Mitarbeiter auszugeben,
  • Echte Transaktionsdaten als Beweis zu zeigen, um Vertrauen zu gewinnen, und
  • Nutzer mit hohen Beträgen gezielt anzusprechen, die anhand der Transaktionshistorie erkannt werden.

Voller Zugang zu Handelsmustern, Wallet-Adressen sowie Ein- und Auszahlungsmustern gibt Angreifern Informationen, um Phishing-, SIM-Swap- und Credential-Stuffing-Angriffe zu starten. Dadurch reicht die Gefahr über die reine Kontoausspähung hinaus.

Solche Angriffe auf Admin-Panels sind in der Krypto-Branche nicht neu. Börsen wie Mt. Gox (2014), Binance (2019), KuCoin (2020), Crypto.com (2022) und FTX (2022) wurden bereits Opfer von Angriffen auf interne Systeme. Dies zeigt, dass zentrale Tools mit vielen Rechten ein beliebtes Ziel sind.

Der angebliche Vorfall bei Kraken passt zu diesem Muster und macht deutlich, dass der Schutz von privilegiertem Zugriff im Finanzsektor eine dauerhafte Herausforderung bleibt.

Was sollten Kraken-Nutzer jetzt tun?

CIFER Security rät, von einer möglichen Datenpanne auszugehen und sofort Schutzmaßnahmen zu treffen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Authentifizierung mit Hardware-Schlüssel aktivieren,
  • Globale Einstellungen sperren,
  • Auszahlungsadressen auf eine Whitelist setzen und
  • Besonders vorsichtig bei Support-Nachrichten sein.

Zudem solltest du auf Anzeichen für SIM-Swap-Angriffe, verdächtige Passwortänderungen und andere gezielte Bedrohungen achten. Es empfiehlt sich, große Bestände in Hardware-Wallets oder auf neue Adressen zu verschieben, die nicht in den möglicherweise geleakten Daten auftauchen.

Der Vorfall macht die Risiken von zentraler Verwahrung deutlich. Börsen speichern viele sensible Kundendaten in Admin-Panels. Dadurch entsteht ein einzelner Angriffspunkt.

Wie CIFER feststellt, bieten starke Systeme rollenbasierte Zugriffe, Zeitpunkt-Berechtigungen, Datenmaskierung, Sitzungsaufzeichnung und keine dauerhaften Berechtigungen. Das verringert im Fall eines Angriffs den möglichen Schaden.

Kraken muss – falls die Berichte stimmen – dringend klären, woher der Zugriff stammt. Möglichkeiten sind gestohlene Zugangsdaten, ein Insider, externe Dienstleister oder Session-Hijacking.

Ist der Angriff echt, sollte Kraken außerdem alle Admin-Zugänge zurücksetzen, Zugriffsprotokolle überprüfen und offen mit den Nutzern kommunizieren.

Schnelle und offene Reaktionen helfen, das Vertrauen zu erhalten – besonders, da zentrale Risiken und das dezentrale Versprechen von Krypto oft im Widerspruch stehen.

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ZachXBT warnt: Wallets-Hack läuft noch – Verluste schon über 107.000 USD

Ein aktiver Exploit leert aktuell Hunderte Krypto-Wallets. Die Verluste liegen bei etwa 107.000 USD und steigen weiter, während Ermittler versuchen, die Quelle zu finden.

Der Vorfall, den der Blockchain-Ermittler ZachXBT entdeckt hat, zeigt erneut, welche Risiken Inhaber von digitalen Vermögenswerten im Krypto-Bereich tragen.

Laufender Exploit stiehlt geringe Beträge aus Hunderten Krypto-Wallets

Der Angriff betrifft Krypto-Wallets auf verschiedenen Chains, die mit der Ethereum Virtual Machine (EVM) kompatibel sind. Von jeder Wallet wird nur ein kleiner Betrag abgezogen. Laut einer Untersuchung von ZachXBT verlieren betroffene Wallets jeweils weniger als 2.000 USD.

Der Ermittler hat auch eine verdächtige Adresse identifiziert: 0xAc2e5153170278e24667a580baEa056ad8Bf9bFB.

„Es sieht so aus, als werden derzeit auf verschiedenen EVM-Chains Hunderte Wallets mit kleinen Beträgen (jeweils weniger als 2.000 USD pro Opfer) geleert. Die Ursache ist noch nicht bekannt. Bisher wurden etwa 107.000 USD erbeutet, und der Betrag wächst weiter”, postete ZachXBT bei Telegram.

Die Vorgehensweise wirkt koordiniert und nicht zufällig. Indem die Betrüger nur kleine Beträge von vielen Opfern stehlen, vermeiden sie automatische Warnsignale, erzielen aber insgesamt einen hohen Gewinn.

Außerdem erklärte ZachXBT, dass man die genaue Ursache bisher nicht kennt. Dennoch berichteten Nutzer auf X, dass sie eine Phishing-E-Mail im Namen von MetaMask erhielten. Darin hieß es fälschlicherweise, ein Update sei Pflicht.

„Laut @Mecha_Kong wurde heute eine gefälschte mm-E-Mail über ein Upgrade verschickt … das könnte der Grund für die Abflüsse sein …”, schrieb der Bedrohungsforscher Vladimir.

Einige vermuten, dass die Vorfälle im Zusammenhang mit einem kürzlichen Problem mit der Trust Wallet Browser-Erweiterung stehen könnten.

Letzte Woche tauchte eine schädliche Version der Trust Wallet Browser-Erweiterung (v2.68) im Chrome Web Store auf. Dadurch konnten Angreifer auf Wallet-Daten zugreifen und unerlaubte Transaktionen ausführen.

„Wir haben 2.520 Wallet-Adressen gefunden, die angegriffen und geleert wurden. Rund 8,5 Mio. USD waren betroffen, verteilt auf 17 Wallet-Adressen, die der Angreifer kontrolliert. Wir haben zudem festgestellt, dass diese Angreifer-Adressen auch Wallets leerten, die nicht mit Trust Wallet zusammenhängen. Wir beobachten weitere Adressen und geben neue Zahlen bekannt, sobald wir mehr wissen”, teilte das Team mit.

Bislang gibt es aber keine offizielle Bestätigung, dass es direkte Verbindungen zwischen den aktuellen Wallet-Abflüssen, Phishing-Kampagnen oder dem Trust Wallet-Vorfall gibt.

Private Wallet-Hacks 2025: Steigt das Risiko?

Dieser Vorfall zeigt, dass Krypto-Nutzer weiterhin bedroht sind. Daten von Chainalysis belegen, dass 2025 etwa zwanzig Prozent aller gestohlenen Werte im Krypto-Bereich durch Angriffe auf einzelne Wallets verloren gingen.

Im Jahr 2025 führten Angreifer schätzungsweise 158.000 Wallet-Angriffe durch. Mindestens 80.000 Betroffene verloren dadurch Krypto. Im Vergleich: 2022 gab es rund 54.000 Fälle und etwa 40.000 Opfer.

Die Zahl der Opfer hat sich binnen drei Jahren also verdoppelt, die Vorfälle haben sich fast verdreifacht. Trotzdem zeigt sich im Vergleich zu 2024 ein Rückgang: Die Verluste sanken von einem Höchststand von 1,5 Mrd. USD in 2024 auf 713 Mio. USD in 2025.

„Das deutet darauf hin, dass Angreifer mehr Nutzer ins Visier nehmen, aber pro Person weniger stehlen”, meinte Chainalysis.

Der aktuelle Vorfall zeigt, dass Schwachstellen auch 2026 weiter ein zentrales Problem sind. Während Ermittler die verdächtige Adresse beobachten und das Angriffsmuster untersuchen, überlegt die Krypto-Community, wie sich mehr Sicherheit mit Dezentralisierung vereinen lässt. In den kommenden Tagen könnten neue Opfer oder Hinweise auf die gestohlenen Coins auftauchen.

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Hier erfährst du, warum die 2026-Strategie von Coinbase wenig Anklang findet

Coinbase-Chef Brian Armstrong hat die ehrgeizige Roadmap des Unternehmens für 2026 vorgestellt. Geplant ist eine weltweite „Alles-Börse“.

Die Vision klingt zwar mutig, doch Nutzer und Entwickler zeigen sich frustriert. Sie empfinden eine immer größere Lücke zwischen den Coinbase Aussagen und den tatsächlichen Erfahrungen auf der Plattform.

Brian Armstrong in der Kritik: Coinbase-Roadmap 2026 sorgt für heftigen Ärger in der Community

Laut Armstrong soll die Alles-App Krypto, Aktien, Rohstoffe und Prognosemärkte abdecken. Zudem plant Coinbase stabile Token in großem Maßstab, Zahlungen und mehr Unterstützung für Entwickler über die Base-Chain und die Base-App.

„Wir investieren viel in Produktqualität und Automatisierung. Ziel ist es, Coinbase zur Nr. 1 Finanz-App der Welt zu machen”, schrieb Armstrong.

Kritiker bemängeln seit Langem Sicherheitslücken. In 2025 gab es bei Coinbase einen Datenvorfall, bei dem angeblich Insider beteiligt waren.

„Brian hält Nutzerschutz immer noch nicht für wichtig bei Coinbase. Es hätte verhindert werden können. Ein Jahr später sagt die Führung, statt das Problem zu lösen: ‚Bringt mehr Lämmer ins Schlachthaus, bitte‘”, schrieb Tay, ein bekannter Nutzer auf X.

Trotz Armstrongs Vision für 2026 mit globaler Expansion und Automatisierung finden viele Nutzer, dass Sicherheit und Kundensupport weiterhin wenig Beachtung finden.

Der Ärger rund um die Base-App verstärkt die Unzufriedenheit. Die umbenannte Wallet verbindet Trading, Social-Feeds und Messenger auf der Layer-2 Base-Chain von Coinbase. Viele kritisieren aber, dass Coins von Erstellern wichtiger sind als echte DeFi- oder Gaming-Projekte.

„Alles auf Base ist Müll… Euer Aushängeschild ist ein Betrugs-Token-Generator”, meinte ein weiterer Nutzer. Viele Entwickler fühlen sich benachteiligt, außer sie stehen dem Base-Team nahe oder sind Ex-Coinbase-Mitarbeiter.

Zudem berichten viele Entwickler, dass sie sich von Base kaum unterstützt fühlen. Entwickler Coco schrieb in einem langen Beitrag, dass Coinbase mit eigenen Projekten gegen die eigenen Entwickler antritt und Insider bevorzugt behandelt.

„Hört auf, Betrüger zu unterstützen… Unterstützt ehrliche Entwickler und nicht SouljaBoy oder Sahil”, schrieb Coco. Falls interne Politik wichtiger bleibt als Leistung, könnten viele Talente das Ökosystem verlassen.

BeInCrypto berichtete kürzlich über die Kontroverse um Soulja Boy. Es gab Kritik, nachdem Base-Macher Jesse Pollak einen Memecoin des US-Rappers öffentlich unterstützte.

Der Handel fordert eine Finanz-Super-App – keine sozialen Experimente

Nutzer stellen inzwischen Coinbases Fokus auf soziale Angebote statt Finanzdienste infrage. Während Armstrong auf das Onboarding mit der Base-App setzt, sagen viele Trader, dass Coinbase die nächste Generation an Finanznutzern aus den Augen verliert.

„Privatanleger wollen wetten, sparen, verdienen, traden, Geld abheben, Miete zahlen – alles gleichzeitig… Coinbase versteht das nicht”, betonte Nutzer Evfiend. Plattformen wie Robinhood zeigen, dass integrierte Finanzdienste ohne viele verschiedene Apps möglich sind.

Zusätzlich herrscht Unklarheit wegen regulatorischer Entscheidungen. Coinbase will die Ein- und Auszahlmöglichkeiten in Argentinien abschalten, einer Region mit hoher Stablecoin-Nutzung. Viele fragen sich, ob die Gründe regulatorisch, politisch oder intern sind.

Schließlich erwähnen Analysten und Nutzer, dass die Umsetzung der Roadmap oft nicht mit den Ankündigungen übereinstimmt. Es gibt zum Beispiel ungleiche Token-Listings und undurchsichtige Entscheidungen auf der Base-Chain.

Längere Zeit aktive Entwickler auf Base berichten von einem „unfairen Spielfeld”, bei dem Leistung weniger zählt als Nähe zum Unternehmen. Viele Nutzer empfinden Armstrongs Strategien als abgenutzt und nicht auf die Community abgestimmt.

„Sie fahren dieses alte Muster schon ewig… Was sie sagen, passt nicht zu dem, was sie tun”, meinte Rbthreek und zeigt so die wachsende Glaubwürdigkeitslücke bei Nutzern und Entwicklern.

Trotz aller Kritik sehen manche in Coinbases 2026-Vision auch Chancen. Die Base-Chain kann unter anderem bei On-Chain-Zahlungen und neuer Nutzergewinnung helfen. Die Base-App könnte in Zukunft Social Trading vereinfachen, falls sie auf die Community eingeht.

Wenn Coinbase aber Sicherheit, Vertrauen der Entwickler sowie die Lücke zwischen Versprechen und Realität nicht schließt, könnten die Nutzer abwandern, die die Roadmap eigentlich anziehen soll.

Während Armstrong auf eine weltweite „Alles-Börse“ setzt, sagen Kritiker, Coinbase müsse zuerst zeigen, dass bestehende Nutzer sicher und gut unterstützt werden, bevor auf die Zukunft von On-Chain-Social-Finance gesetzt wird.

Bis dahin bleibt 2026 zwar das Jahr der großen Pläne, aber auch der wachsenden Skepsis.

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Über 2,2 Mrd. USD in Bitcoin- und Ethereum-Optionen laufen zum Start von 2026 ab

Mehr als 2,2 Mrd. USD an Bitcoin- und Ethereum-Optionen laufen heute aus. Das ist die erste große Abwicklung von Derivaten im Jahr 2026.

Da beide Kryptowährungen nahe an wichtigen Kursmarken handeln, achten viele Trader genau auf die Abwicklung. Sie beobachten, ob es danach zu Schwankungen kommt und welche ersten Hinweise das Jahr 2026 bringen könnte.

Mehr als 2,2 Mrd. USD in Bitcoin- und Ethereum-Optionen werden beim ersten großen Derivate-Event 2026 abgewickelt

Bitcoin macht den größten Anteil beim Nominalwert aus. Rund 1,87 Mrd. USD sind mit BTC-Kontrakten verbunden. Zum Zeitpunkt der Abwicklung liegt der Bitcoin-Kurs bei etwa 88.972 USD, also etwas über dem Max-Pain-Level von 88.000 USD.

Die offenen Positionen zeigen 14.194 Call-Kontrakte und 6.806 Puts. Damit liegt das offene Volumen bei 21.001 Kontrakten. Das Put-zu-Call-Verhältnis beträgt 0,48. Diese Verteilung spiegelt ein bullisches Marktumfeld wider. Viele Trader setzen auf steigende Kurse, nicht auf Absicherung nach unten.

Bitcoin Expiring Options
Bitcoin-Optionen laufen aus. Quelle: Deribit

Ethereum-Optionen haben einen Wert von etwa 395,7 Mio. USD. ETH notiert aktuell um 3.023 USD, nur wenig über dem Max-Pain-Level von 2.950 USD.

Das offene Volumen bleibt hoch: 80.957 Calls stehen 49.998 Puts gegenüber. Insgesamt ergeben sich 130.955 offene Kontrakte und ein Put-zu-Call-Verhältnis von 0,62.

Ethereum Expiring Options
Ethereum-Optionen laufen aus. Quelle: Deribit

Obwohl Ethereum nicht ganz so stark auf steigende Kurse ausgerichtet ist wie Bitcoin, gibt es auch hier vorsichtigen Optimismus und kaum defensive Absicherung.

Abrechnungen von Optionen sind wichtige Zeitpunkte an den Derivatemärkten. Dabei müssen Trader ihre Rechte ausüben oder Positionen verfallen lassen. Oft bewegen sich die Kurse in Richtung des „Max-Pain“-Levels, wo die meisten Kontrakte ohne Wert verfallen.

Diese Kursbereiche sind meist vorteilhaft für die Verkäufer der Optionen, weil ihre Auszahlungspflichten niedriger sind, wenn sich der Kurs dorthin bewegt.

Darum wird das erste große Options-Settlement 2026 für die Markt-Volatilität entscheidend

Die zeitliche Einordnung dieser Abwicklung ist besonders wichtig. Als erste große Derivate-Abwicklung 2026 kann sie die Stimmung für das nächste Quartal prägen.

In der Vergangenheit haben große Optionsereignisse oft für mehr Schwankungen gesorgt, vor allem wenn die Kurse deutlich über oder unter den Max-Pain-Bereichen lagen.

Auch die aktuell gehaltenen Positionen unterstützen das bullische Bild. Bei den Block-Trades von Bitcoin, die meist mit institutionellen Strategien verbunden sind, machen Calls 36,4 Prozent des Volumens aus, Puts hingegen nur 24,9 Prozent.

Bei den Block-Trades von Ethereum ist das Verhältnis noch deutlicher: Calls stehen für 73,7 Prozent des Volumens. Solche Bewegungen deuten eher auf langfristige Strategien als auf kurzfristige Spekulation hin.

Die positive Stimmung zeigt sich auch bei länger laufenden Kontrakten. Bei Bitcoin konzentriert sich das Volumen auf spätere Laufzeiten 2026, vor allem März und Juni. Bei Ethereum bleibt das Interesse über alle Quartalstermine hinweg hoch.

Die Daten deuten darauf hin, dass Trader sowohl auf kurzfristige Entwicklungen als auch auf längere Anstiege in den kommenden Monaten setzen.

Dennoch sorgt die hohe Zahl auslaufender Optionen für Risiken. Wenn Hedge-Positionen aufgelöst werden, kann die Kursstabilität leiden – besonders, wenn die Kurse sich von den wichtigen Marken entfernen.

Ein bullischer Markt sorgt für eine Art „Alles-oder-nichts”-Situation: Gelingt kein weiterer Anstieg, verfallen viele Calls wertlos. Doch wenn es klar nach oben geht, könnte eine Kursrallye durch das sogenannte Gamma verstärkt werden.

Während Trader ihre Positionen anpassen, könnte das Ergebnis dieser Abwicklung für mehr Schwankungen bei Bitcoin und Ethereum bis ins Wochenende sorgen.

Ob die bullische Stimmung zu weiteren Gewinnen führt oder auf Widerstand trifft, wird nach dem Ende des Optionsdrucks deutlicher.

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Ethereum-Kurs steigt über 3.000 USD – Darum bleibt die 4.000-USD-Marke schwer erreichbar

Der Ethereum-Kurs ist in den letzten Sitzungen langsam gestiegen. Es gibt eine kleine, aber stetige Erholung. ETH hat es allerdings schwer, dauerhaft viele Anleger zu überzeugen. Das bremst die Kursentwicklung.

Weil es derzeit wenig Vertrauen gibt, wird das Erreichen der lang erwarteten 4.000-USD-Marke für den „König der Altcoins“ immer schwieriger – und das, obwohl sich die allgemeine Marktlage verbessert.

Immer weniger Ethereum-Whales – was steckt dahinter?

Die Aktivität der sogenannten Whales zeigt, dass große ETH-Besitzer vorsichtiger werden. Daten zu diesen Adressen zeigen, dass sich in 30 Tagen weniger getan hat. Das heißt, diese einflussreiche Gruppe kauft aktuell weniger ein. Weniger Whales, die ihre Positionen halten oder ausbauen, deuten oft auf weniger Vertrauen in einen steigenden Kurs hin.

Dieser Rückzug lässt vermuten, dass Whales ihr Risiko neu bewerten, weil sie wenig Wachstum sehen. Solche Großbesitzer kaufen meistens nur, wenn sie besonders überzeugt sind. Ziehen sie sich zurück, spricht das für einen eher bärischen Ausblick für die kommenden Wochen. Das erschwert eine starke Rallye ohne neue Nachfrage.

Ethereum Whale Address Count
Ethereum Whale Address Count. Quelle: Glassnode

Auch andere große Marktindikatoren zeigen Hürden für eine Erholung des Ethereum-Kurses. Die ETH-Spot-ETFs haben 2025 schwach abgeschlossen. Es gab Nettoabflüsse in Höhe von 72 Mio. USD. Das zeigt, dass Institutionen in einer Phase voller Marktzweifel vorsichtig sind.

Auch zum Start ins neue Jahr gibt es eher wenig Beteiligung. In den letzten vier Wochen gab es nur an fünf Tagen Zuflüsse bei den ETH-Spot-ETFs. Wegen dieser Zurückhaltung fehlt die nötige Liquidität, um Kursanstiege langfristig zu stützen – besonders, solange es keinen klaren Auslöser im Gesamtmarkt gibt.

Ethereum ETF Flows.
Ethereum ETF Flows. Quelle: SoSoValue

ETH-Kurs stößt an wichtige Angebotszone

Der ETH-Kurs zeigt zum Jahresstart 2026 erste kleine Anzeichen von Stärke. ETH hat vor Kurzem wieder die 3.000-USD-Marke überschritten. Das ist das erste Mal seit zehn Tagen. Dieser Schritt ist zwar wichtig für das Selbstvertrauen, aber es ist nur ein erster kleiner Fortschritt in Richtung der 4.000-USD-Marke.

Die nächste große Hürde liegt 32 Prozent über dem aktuellen Kurs. ETH notiert gerade um 3.014 USD. Die Kursentwicklung ist nun noch in einem fallenden Keilmuster begrenzt. Erst ein klarer Ausbruch über 3.131 USD könnte den Trend drehen und neue Käufer anlocken.

ETH Price Analysis.
ETH Kursanalyse. Quelle: TradingView

Bis zu diesem Level ist es schwer, weil viele auf einen Ausstieg warten. Die Cost Basis Distribution Heatmap zeigt, dass ungefähr 2,83 Mio. ETH im Bereich zwischen 3.151 und 3.172 USD gekauft wurden. Viele Anleger werden vermutlich verkaufen, wenn der Kurs dort wieder landet – das macht diese Zone zur starken Hürde.

Solange kein großer Nachfrageschub kommt, wird der Kurs von Ethereum wohl unter 3.131 USD bleiben. Diese Seitwärtsbewegung könnte länger anhalten, weil Verkäufer die Anstiege nutzen und Käufer nicht voll einsteigen. In so einer Phase wartet der Markt eher ab, bevor er höhere Kurse wagt.

Ethereum CBD Heatmap
Ethereum CBD Heatmap. Quelle: Glassnode

Die bärische Sicht ist erst dann hinfällig, wenn wieder mehr Whales einsteigen und der Markt Unterstützung gibt. Erhebliche Zuflüsse in Ethereum über Spot- oder ETF-Märkte wären ein Signal für neues Vertrauen. Halten Institutionen dann wieder dauerhaft den Coin, könnte ETH über 3.131 USD steigen, Gewinne bis 3.287 USD erreichen und wieder Schwung bekommen.

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